Tarifkonflikt

Warnstreiks im öffentlichen Dienst gehen weiter

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts setzen die Gewerkschaften ihre Warnstreiks in Nordrhein-Westfalen fort.

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Nach ersten Warnstreiks in Hessen und dem Saarland hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für in Nordrhein-Westfalen zu einer ganztägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Bestreikt werden Unikliniken, Gerichte, Straßenbaubetriebe, Verwaltungen, Ministerien und weitere Landesbehörden. Auch Beamte sollten sich an dem Ausstand beteiligen.

In Düsseldorf ist eine Demonstration durch die Innenstadt geplant (12.30 Uhr). Auf der anschließenden Kundgebung (13.30 Uhr) vor dem nordrhein-westfälischen Landtag soll unter anderem ver.di-Chef Bsirske zu den Streikenden sprechen.

Hintergrund der Warnstreiks ist die dritte Verhandlungsrunde für die Länderbeschäftigten am 9. März in Potsdam. Die Gewerkschaften fordern einen Sockelbetrag von 50 Euro plus drei Prozent mehr Gehalt und eine Übernahmegarantie für Auszubildende.