Konjunkturumfrage

Berliner Wirtschaft ist in bester Stimmung

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Berlins Firmen optimistisch

Die Unternehmen in Berlin und Brandenburg schauen optimistisch in die Zukunft. Das ergab die Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Berlin, Cottbus, Ostbrandenburg und Potsdam.

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Die Unternehmen in Berlin und Brandenburg schauen optimistisch in die Zukunft. So erreicht die Stimmung in den Firmen laut einer aktuellen Umfrage den zweithöchsten je gemessenen Wert.

Die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg ist auf Wachstumskurs. „Der Konjunkturmotor brummt gewaltig“, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK), Jan Eder, am Dienstag in der Hauptstadt. In der aktuellen Konjunkturumfrage der Kammern in Berlin und Brandenburg sei die Stimmung der Unternehmen auf den zweithöchsten je gemessenen Wert gestiegen.

So hat sich der Konjunkturklimaindex, der die Erwartungen der Unternehmen sowie die Geschäftslage abbildet, im Vorjahresvergleich um 22 Punkte auf 122 Zähler verbessert. Fast alle Branchen erwarteten Wachstum, fügte Eder hinzu. Lediglich die Bauwirtschaft blicke wegen der auslaufenden Konjunkturprogramme und fehlender Aufträge der öffentlichen Hand nur verhalten optimistisch in die Zukunft.

Der Umfrage zufolge schätzen 90 Prozent der Firmen aller Branchen ihre derzeitige Geschäftslage als gut oder befriedigend ein. 84 Prozent rechnen damit, dass die Situation in den kommenden zwölf Monaten gleich bleibt oder sich verbessert. Insgesamt sei die Wirtschaft der Region besser aus der Krise herausgekommen, als die Kammern erwartet hätten, sagte Eder.

Nach Einschätzung des Chefs der IHK Cottbus, Wolfgang Krüger, hat die „Region Berlin-Brandenburg allen Grund, einem wirtschaftlich erfolgreichen Jahr 2011 entgegenzusehen“. Der Saldo aus positiven und negativen Geschäftserwartungen habe im Vergleich zu den vergangenen Jahren mit plus zehn Prozent einen Spitzenwert erreicht.

Der Chef der IHK Potsdam, René Kohl, betonte, dass sich die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in Berlin und Brandenburg deutlich erhöht habe. So rechneten fast drei Viertel der Firmen mit steigenden oder gleich bleibenden Investitionen.

Einen „deutlichen Zuwachs der Beschäftigtenzahlen“ erwartet der Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg, Gundolf Schülke. Erstmals seit 2008 stünden die Zeichen wieder auf Beschäftigungszuwachs. Sowohl in Berlin als auch in Brandenburg planten die Firmen, neue Stellen zu schaffen, fügte der Kammer-Chef hinzu. Er sei auch zuversichtlich, dass sich die Zahl der Beschäftigten in der Region im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet gut entwickle. Mit neuen Jobs sei vor allem in der Industrie, aber auch im Handel und im Dienstleistungsbereich zu rechnen, sagte Schülke.