Siemens verkauft erstmals Lokomotiven in den USA und sichert sich so den Einstieg in den Fernverkehrsmarkt in den Vereinigten Staaten. Wie der Konzern in München mitteilte, liefert Siemens 70 elektrische Lokomotiven im Wert von rund 338 Millionen Euro an den Bahnbetreiber Amtrak.
„Dieser Erfolg auf dem US-Lokomotivenmarkt zeigt, dass wir neben der Nahverkehrstechnik auch der richtige Partner beim Ausbau des Fernverkehrsnetzes sind“, sagte der Chef der Siemens-Sparte Mobility, Hans-Jörg Grundmann. „Gleichzeitig ist er ein motivierendes Signal für unsere Ambitionen beim Aufbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes in den USA.“
Die ersten Loks des aktuellen Auftrags sollen 2013 geliefert werden. Amtrak wolle seine Flotte in den kommenden 14 Jahren erneuern und dafür rund elf Milliarden Dollar ausgeben. Nach Angaben von Siemens ist der Lokomotivenmarkt in den USA der zweitgrößte weltweit. Der Konzern verkauft bereits unter anderem Stadtbahnen in den USA.
dpa





