Neben Arcandor-Chef Karl-Gerhard Eick wollen jetzt auch die Mitarbeitervertreter des angeschlagenen Handels- und Touristikkonzerns direkt mit den Politikern in Berlin über die Rettung des Unternehmens verhandeln. „Wir haben um einen Termin bei Kanzlerin Merkel und den Ministern Steinmeier und Steinbrück gebeten, in dem wir die Probleme noch einmal detailliert aus Sicht der Arbeitnehmer darlegen wollen“, sagte Hellmut Patzelt, Gesamtbetriebsratschef von Karstadt, Morgenpost Online.
Es gehe insbesondere darum, auf die Gefahren für die 50.000 Arbeitsplätze hinzuweisen.
Karstadt-Mitarbeiter haben nach Angaben Patzelts inzwischen 825.000 Kunden-Unterschriften für die Rettung der Kette gesammelt. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir die Zahl von einer Million Unterschriften noch übertreffen“, sagte der Betriebsratschef.
Schließlich sammelten auch die Mitarbeiter der Arcandor-Versandsparte Primondo noch Solidaritäts-Autogramme. Auch sie sollen die Bundeskanzlerin vorgelegt werden.
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