Europas größtes Zeitungshaus Axel Springer („Bild“, Morgenpost Online) hat nach vorläufigen Daten im Jahr 2008 einen Rekordüberschuss von 571,1 Millionen Euro erzielt. Auch ohne Veräußerungsgewinne wie aus dem Verkauf der Beteiligung an ProSiebenSat.1 Media habe sich das Ergebnis verbessert.

Im Jahr 2007 hatte unter dem Strich noch ein Fehlbetrag von 288,4 Millionen Euro gestanden, weil die Posttochter PIN abgeschrieben worden war. Von der Entwicklung 2008 sollen die Aktionäre mit einer höheren Dividende profitieren. Sie soll um 0,40 Euro auf 4,40 Euro je Aktie steigen.

Der Konzernumsatz wuchs im vergangenen Jahr um 5,8 Prozent auf 2,73 Milliarden Euro, wie die Axel Springer AG weiter mitteilte. Dadurch und wegen einer strikten Kostendisziplin hätten sich die Ergebnisse trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds verbessert.

Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 3,4 Prozent auf 486,2 Millionen Euro. Die Aktie legte im Frankfurter Xetra-Handel zu und notierte zuletzt um 1,9 Prozent im Plus bei 51,84 Euro.

Die detaillierten Geschäftszahlen für 2008 will der Vorstand bei der Bilanzpressekonferenz am 11. März in Berlin bekannt geben.

dpa