Unternehmen: Die Autohersteller und ihre Zulieferer haben verschiedene Möglichkeiten, die Produktion zu senken.
Zeitausgleich: Arbeitszeiten, die sich in Boomphasen angesammelt haben, werden abgebaut. Dies hat keine finanziellen Folgen für den Arbeitnehmer. Die Konten könnten auch ins Minus gefahren und später wieder aufgefüllt werden.
Urlaub: In Krisenzeiten kann auch die Weihnachtspause verlängert oder der Arbeitnehmer verpflichtet werden, seinen Resturlaub zu nehmen. Darüber hinaus ist Blockurlaub möglich.
Leiharbeit: Leiharbeiter sind Teil der Belegschaft, der in schwierigen Zeiten meist als Puffer genutzt wird, da die Leiharbeiter von einem auf den anderen Tag abbestellt werden können.
Arbeitszeit: Das Unternehmen kann für den Betrieb oder Teile des Betriebs die Arbeitszeiten verringern. Dann aber büßen die Arbeitnehmer einen Teil des Einkommens ein. Um das monatliche Einkommen möglichst zu halten, könnte aber das Weihnachts- oder Urlaubsgeld umgelegt werden.
Kurzarbeit: Bei Kurzarbeit kann die Arbeitszeit ganz deutlich zurückgehen – theoretisch auf null. Kurzarbeit muss zwischen Betriebsrat und Unternehmen vereinbart werden. Die Arbeitsagentur gewährt nach Prüfung bestimmter Voraussetzungen dann Kurzarbeitergeld.



