In einem Brief an die Mitarbeiter hat Apple-Neu-Chef Tim Cook eine Gedenkfeier für den verstorbenen Steve Jobs angekündigt, berichtet das "Wall Street Journal". Wann die Feier stattfinden solle, sei noch nicht klar, heißt es in der Mitteilung.

Lange wolle der Konzern allerdings nicht warten. Auf der Webseite von Apple können Freunde und Fans seit Mittwoch ihre Gedanken zum Tod Jobs an eine eigens eingerichtete Email-Adresse schicken.

Die Beerdigung von Apple-Mitbegründer Jobs fand laut "Wall Street Journal" bereits im kleinen Kreis statt. Eine öffentliche Zeremonie wurde bewusst nicht organisiert, berichtet das Blatt. Die Zeitung beruft sich auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Jobs-Biografie erscheint am 24. Oktober

Der Erscheinungstermin der von Walter Issacson geschriebenen autorisierten Biografie wurde nach Jobs' Tod um einen Monat auf den 24. Oktober vorgezogen.

Issacson habe Jobs bei der letzten Begegnung gefragt, warum jemand, der immer ein Privatleben abgeschottete, sich schließlich zu der offenherzigen Biografie mit vielen stundenlangen Interview entschlossen habe. „Ich wollte, dass meine Kinder mich kennen“, habe Jobs geantwortet. „Ich war nicht immer da für sie und ich wollte, dass sie wissen, warum – und verstehen, was ich gemacht habe.“

Rekord an Vorbestellungen für das neue iPhone 4S

Der US-Telekommunikationsgigant AT&T verzeichnet zurzeit einen wahren Ansturm auf das iPhone 4S. Binnen zwölf Stunden gingen mehr als 200.000 Vorbestellungen ein, so viele wie nie zuvor bei einem iPhone, wie das Unternehmen mitteilte.

Apple hatte das iPhone 4S am Dienstag vorgestellt. In den USA und in sechs weiteren Ländern, darunter Deutschland, kommt es am 14. Oktober in den Handel, von Monatsende an wird es in 22 weiteren Staaten verkauft. Seit Freitag können Kunden in den USA die Geräte aber vorbestellen.

Das iPhone 4S unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht von der vierten Generation des Smartphones, das Apple im vergangenen Jahr herausgebracht hatte. Es hat aber einen schnellerer Prozessor, einen stärkerer Akku, eine leistungsfähigere Antenne und ist mit der Sprachsoftware Siri ausgestattet, mit der die Bedienung des Geräts erleichtert werden soll. Beobachter gehen davon aus, dass der Tod von Apple-Mitbegründer Steve Jobs die Nachfrage nach dem neuen iPhone weiter steigern wird.

AFP/dapd/tat