Die Internet-Suchmaschine Google hat nach dem schweren Erdbeben in Japan ihre Startseite geändert, um vor möglicherweise tödlichen Tsunami-Wellen zu warnen. Auf der englischsprachigen Seite des US-Unternehmens hieß es am Freitag direkt unter dem Such-Fenster: „Tsunami-Alarm für Neuseeland, die Philippinen, Indonesien, Papua-Neuguinea, Hawaii und andere Staaten. Die vom Erdbeben der Stärke 8,9 in Japan verursachten Wellen werden wahrscheinlich in den nächsten Stunden aufschlagen.“
Google will den Betroffenen einen Treffpunkt im Netz bieten. Der Internet-Konzern startete eine Personen-Suche in Japanisch und Englisch. Die Nutzer können eintragen, ob sie nach jemandem suchen, oder Informationen über sich oder einen anderen Menschen eintragen möchten. Auf der Plattform sollen Suchanfragen und Wortmeldungen dann zusammenkommen.
Auch in anderen Internetdiensten war das Beben in Japan am Freitag eines der beherrschenden Themen. Im Kurznachrichten-Dienst Twitter äußerten viele Nutzer ihr Mitgefühl und ihre Unterstützung für die Japaner. Im sozialen Netzwerk Facebook wurden unter anderem Video-Aufnahmen von dem Beben und den ersten Tsunami-Wellen verbreitet.
AFP/dpa/woz

