Früher galt „normale“ Milch als Grundnahrungsmittel. Heutzutage sind die Supermarktregale gefüllt mit pflanzlichen Alternativen, seien sie aus Erbsen, Hafer, Soja oder Mandel. Einerseits soll durch diese Milchersatzprodukte das Klima geschützt werden, andererseits winken sie mit vielseitigen gesundheitlichen Versprechungen.

Doch sind die Alternativ-Produkte wirklich gesünder? Und falls ja, welches ist am gesündesten? Im Gespräch mit unserer Redaktion teilt Ernährungsexpertin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) die wichtigsten Erkenntnisse.

Hafermilch: Kein gleichwertiger Ersatz für Kuhmilch

Hafermilch gilt als eine der am häufigsten genutzten Kuhmilch-Alternativen, kann mittlerweile in vielen Cafés gefunden werden und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Aber ist sie auch gesund? Silke Restemeyer: „Die Nährwertgehalte von Haferdrinks unterscheiden sich von denen der Kuhmilch, und daher sind Haferdrinks – wie alle anderen Pflanzendrinks auch – keine gleichwertige Alternative.“