Burnout bedeutet soviel wie „ausgebrannt sein“. Das Erschöpfungssyndrom, an dem auch Fußballtrainer Sascha Lewandowski nach Angaben von Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin leidet, bekommen meist Menschen, die über lange Zeit an ihrer Leistungsgrenzearbeiten. Sie überarbeiten sich in ihrem Beruf und stellen extremhohe Erwartungen an sich selbst. Gerade weil Burnout vor allemehrgeizige Menschen trifft, ist deren schleichendes Abgleiten in den Burnout oft nicht erkennbar.

Ausgangspunkt ist oft Überengagement im Beruf, der zumLebensinhalt wird. Der Betroffene verleugnet seine Bedürfnisse. Anzeichen sind häufige Flüchtigkeitsfehler, völlige Erschöpfung,chronische Müdigkeit, Energiemangel und Konzentrationsstörungen. Oftfolgt ein reduziertes Engagement, einige Betroffene machen Schuldzuweisungen und werden aggressiv. Es kann aber auch zu Depressionen und Angststörungen kommen. Die Suchtgefahr steigt.

Wer einem Burnout-Syndrom vorbeugen will, sollte sein Privatlebenstärker pflegen, Konfliktstrategien erlernen, häufiger Kompromissedurchsetzen und sich gegen Überforderung im Beruf wehren.

dpa/tok