Google-Doodle

Albert Szent-Györgyi entdeckte das Vitamin C

Frisches Obst auf der Startseite von Google. Die Suchmaschine überrascht wieder einmal mit einem Doodle. Damit wird der Biochemioker Albert Szent-Györgyi geehrt.

Foto: picture-alliance / dpa

Das Google-Doodle (ein "Gekritzel" aus besonderem Anlass, das das Unternehmslogo von Google verfremdet darstellt) hatte zuletzt mit einer Hommage an Freddy Mercury, den 1991 verstorbenen Sänger der Rockband Queen, überrascht. Diesmal geben sich die Doodle-Macher weniger populär. Oder noch viel populärer? Beim Klick auf die Früchte jedenfalls landet man bei den Suchergebnissen zu Albert Szent-Györgyi. Albert Szent-wer?

Der Name dürfte den wenigsten geläufig sein, seine Entdeckung aber sollte täglich in aller Munde sein: der Biochemioker Albert Szent-Györgyi, 1893 geboren und 1986 gestorben, hat im Jahr 1928 das Vitamin C entdeckt.

Albert Szent-Györgyi erhielt den Nobelpreis für Medizin und Chemie

Szent-Györgyi isolierte die Substanz aus Paprikaschoten und Kohl. 1933 klärte der Forscher Norman Haworth die chemische Struktur von Vitamin C auf und gab ihm den Namen Ascorbinsäure – die Säure gegen die Vitamin-C-Mangel-Erkrankung Skorbut.

Szent-Györgyi und Haworth erhielten für ihre Arbeiten im Jahr 1937 den Nobelpreis für Medizin und Chemie.

Das Vitamin C ist das Vitamin, das die Menschen meisten benötigen. Es hilft nicht nur gegen die Mangelerkrankung Skorbut, sondern beugt auch Erkältungen vor. Doch möglicherweise kann es sogar das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und manche Krebsarten senken.

Übrigens bedurfte es nicht der Entdeckung Albert Szent-Györgyis, um sich das Vitamin C (unbekannterweise) zunutze zu machen. So rettete etwa der berühmte Seefahrer James Cook seine Langzeit-Segelmannschaft intuitiv durch Sauerkraut, Senf, Essig und Zitronensaft vor dem Tod durch Skorbut.

Warum es aber ausgerechnet der 118. Geburtstag von Albert Szent-Györgyi sein muss, um den Biochemiker mit einem Doodle zu ehren, wird das Geheimnis von Google bleiben.