Innovation

Roboter soll Zahnärzte feinfühliger machen

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Schmerzen beim Zahnarzt soll es in Zukunft nicht mehr geben. In Tokio wurde jetzt eine weibliche High-Tech-Patientin vorgestellt, die „Aua" sagen kann und für mehr Feingefühl bei Dentisten sorgen soll. Der Roboter ist so erotisch, dass sogar ein Mechanismus gegen sexuelle Anzüglichkeiten eingebaut wurde.

Der Frauen-Roboter sieht aus wie eine attraktive junge Dame mit langen schwarzen Haaren und einem rosafarbenen Pullover und ist eine wahre High-Tech-Patientin. Sie kann sogar Anweisungen verstehen und mit Handbewegungen oder Augenrollen auf Schmerz reagieren. Der Roboter namens „Simroid" solle für Fortbildungen und an Zahnarztschulen verwendet werden, sagte Firmensprecher Tatsuo Matsuzaki.

Die 1,60 Meter große, elektronische Patientin kann auch „Das tut weh" sagen und die Stirn runzeln, wenn das Bohren unangenehm wird. „Weil es so realistisch ist, können Zahnarztschüler die Empfindungen ihrer Patienten regelrecht sehen, sie können gute Fertigkeiten entwickeln und den Patienten nicht wie einen Gegenstand, sondern wie ein menschliches Wesen behandeln", versicherte Matsuzaki. „Auf diese Weise können wir an menschlichem Schmerz anteilnehmen, ohne Menschen wehzutun", sagte der Roboter-Experte. Schließlich sei es wichtig, gute Behandlungstechniken zu lernen, doch „genauso wichtig, zu wissen, wie ein Patient sich fühlt".

Auch für den Fall, dass der attraktive Roboter junge Ärzte zu verbotenen Gesten hinreißen könnte, ist vorgesorgt: Ein Sensor im Bereich der Brust schlägt Alarm, wenn der Zahnarzt seine Hände außerhalb seines Arbeitsbereiches auflegt.