Filmfestspiele

Schlaflos in Berlin - So feiern Prominente die Berlinale

Von der „Blue Hour“ über „Movie meets Media“ und „BMW & Bunte Festival Night“ bis hin zur Babelsberg-Party im Soho House – am zweiten Berlinale-Tag feiern sich die Besucher durch die Hauptstadt.

Foto: Klar/ Krauthoefer

Anstrengend wird die Berlinale für Gäste, die sich nicht damit begnügen, das Festival aus rein cineastischen Gründen im Kinosaal zu verbringen. Für die Party-Anhänger gab es am Freitagabend die Qual der Party-Hopping-Wahl zwischen einem gepflegten Get Together der Medienschaffenden, dem großen Klassentreffen der Jungschauspieler und der exklusiven Party mit Hollywood-Prominenz im Soho House.

Den Anfang machte um 20 Uhr die „Blue Hour“ von ARD und Degeto Film. Im Museum für Kommunikation drängten sich beim Pflichttermin für Filmschaffende 1000 Gäste, darunter der Regierende Bürgermeister Michael Müller, die Schauspieler Wolke Hegenbarth, Ken Duken und Kai Wiesinger, die „Tatort“-Kommissare Richy Müller und Andreas Hoppe sowie „Homeland“-Bösewicht Numan Acar. „Ich bin eigentlich kein Partymensch, ich gehe tatsächlich auf die Berlinale, um mir Filme anzuschauen“, so Nachwuchsschauspieler Jonas Nay. „Heute haben wir aber mit den anderen Jungs aus der Agentur eine Art Klassenausflug gemacht.“ Keine Ahnung von ihrer Berlinale-Planung hatte eine Kollegin. „Ich weiß nicht, wo ich heute Abend oder in den kommenden Tagen noch bin. Das weiß alles meine Managerin“, so Ruby O. Fee.

Zur Stehparty mit Büffet ging es bei „Movie meets Media“ im „Ritz-Carlton“. Nordseekrabbentatar und Rote Bete-Ragout ließen sich Felicitas Woll, Uschi Glas mit Dieter Hermann und Ludger Pistor nicht nehmen. Eine wesentlich prominenter besetzte Gästeliste als im vergangenen Jahr – wurde die Veranstaltung doch zuvor eher von E- bis Z-Prominenz à la Daily Soap- und Reality TV-Sternchen besucht.

Zur gleichen Zeit im Humboldt Carré erwarteten „Bunte“ und BMW zur „Festival Night“ Bekannte von der „Blue Hour“. „Ich bin heute Abend auf beiden Partys, dann ist Feierabend. Ich bin ja schließlich keine 20 mehr“, so Moderatorin Ulla Kock am Brink. Neu dazu kamen bei Champagner und Häppchen Gäste wie Designer Michael Michalsky, Kulturstaatssekretär Tim Renner und Mats-Hummels-Freundin Cathy Fischer. Ein kleiner Kreis feierte später am Abend im Soho House weiter. Dort stieg die Aftershow Party zur Premiere von „Queen of the Desert“ mit den Hauptdarstellern James Franco und Damian Lewis, Courtney Love, Model Toni Garrn und deutschen Kollegen wie Elyas M’Barek und Til Schweiger. Wie sich ein solcher Veranstaltungs-Marathon bewältigen lässt, wusste Wolke Hegenbarth: „Viel schlafen – und noch mehr Wasser trinken.“