Deutschlandpremiere

Robert De Niro schwärmt in Berlin von Michelle Pfeiffer

Michelle Pfeiffer und Robert De Niro standen für „Malavita“ erstmals gemeinsam vor der Kamera. Am Dienstag feiern sie in Berlin die Deutschlandpremiere. Vorab sprachen sie über die Dreharbeiten.

Foto: Dave J Hogan / Getty Images

Die Hollywoodstars Michelle Pfeiffer und Robert De Niro haben in Berlin ihren neuen Film „Malavita – The Family“ vorgestellt. Pfeiffer lobte die Arbeit von Regisseur Luc Besson: „Es war nicht einfach, den Ton zu treffen. Es ist ein feiner Grat zwischen Humor und Gewalt im Film.“ Die 55-Jährige spielt die Ehefrau eines früheren Mafia-Bosses (De Niro).

Eine Familie darzustellen, sei keine Schwierigkeit gewesen, betonte De Niro am Dienstag vor der Deutschlandpremiere. „Michelle und ich sind lange verheiratet – natürlich nicht miteinander – da haben wir eine Menge Erfahrung. Und das Drehbuch war gut geschrieben.“

De Niro und Pfeiffer hatten bei den Dreharbeiten viel Spaß

Der 70-Jährige bedauerte, nicht früher zusammen mit Pfeiffer vor der Kamera gestanden zu haben. „Es hat sich einfach nicht ergeben.“ Die Dreharbeiten habe er umso mehr genossen. „Wir hatten viel Spaß. In der Normandie zu drehen, ist nicht so schwierig, denn dort ist es schön ruhig und man kann gut von einem Ort zum anderen fahren.“

Besson sei der Richtige gewesen, die Klischees ins Bild zu setzen, die es über US-Amerikaner und Franzosen gibt, betonte De Niro. „Er versteht die amerikanische Kultur und er ist sehr Französisch.“ Welche allerdings die witzigsten Klischees aus seiner Sicht sind, wollte der 70-Jährige nicht verraten: „Jede Nation hat ja bestimmte Eigenarten, über die man sich lustig machen kann.“