Nach Computerklau

Justin Bieber wegen Privatvideos per Twitter erpresst

Der Sänger muss mit weiteren Veröffentlichung privaten Materials rechnen. Zuvor war dem Superstar Kamera und Laptop gestohlen wurden.

Foto: Alexandre Meneghini / dapd

Am Dienstag ist Justin Bieber (18) während eines Konzertes ein Computer und eine Kamera entwendet worden. Nun hat sich der mutmaßliche Täter bei dem Sänger auf dessen Twitteraccount gemeldet. Er droht dem Superstar mit der Veröffentlichung des privaten Materials.

Zwei private Videos, die angeblich aus dem Biebers Computer stammen sollen, wurden bereits veröffentlicht. Die Szenen sind aber harmlos. Das eine zeigte Aufnahmen vom Backstage-Bereich eines Konzertes und das andere wie der Star von Fans umringt ist.

Im Internet macht aber auch ein „Unten ohne“-Foto die Runde machen. Auf diesem sieht man zwar nicht den Kopf des Sängers, aber dafür alles andere. Bieber selbst hat sich noch nicht zu diesem Foto geäußert, jedoch trägt die Person auf dem Bild genau die selbe Tätowierung auf der Hüfte wie der Star.

Unter dem Account-Namen „gexwy“ schrieb der vermeintliche Erpresser zu Bieber: „Nimm von uns Kenntnis und antworte auf unsere Privatnachricht, ansonsten laden wir weitere Videos von deiner Kamera hoch!“

„Ihr habt keine Ahnung, was ich habe“

Bieber ließ diese Drohung nicht auf sich sitzen und twitterte zurück: „Egal was du hast und was du morgen hoch lädst, ich weiß, dass meine Fans mich nicht verlassen werden. Scheiß drauf.“ Sein Erpresser antwortete darauf jedoch: „Haha. Das denkst du. Das werden wir ja morgen Mittag sehen, letzte Chance.“

Von den Fans des Musikers ließ sich der vermeintliche Erpresser auch nicht einschüchtern und twitterte: „Der Rest von euch kann die Klappe halten. Ihr habt keine Ahnung, was ich habe, und wenn ihr es morgen seht, werdet ihr anders denken.“

Bieber hatte am Dienstag seinem Unmut zum Diebstahl auf Twitter Luft gemacht und schrieb: „Es ist scheiße, wenn man Privates aufnimmt und die Leute deine Privatsphäre nicht respektieren.“ Weiter ereiferte er sich: „Ich hatte viele private Aufnahmen auf diesem Computer und der Kamera und das ist das, was mich am meisten stört.“