„Wetten, dass..?“

Gottschalk wehrt sich gegen Kritik von Frank Elstner

Schlecht vorbereitet, keine vernünftigen Fragen: Frank Elster war Thomas Gottschalk scharf angegangen. Der „Supertalent“-Juror wehrt sich.

Foto: Joerg Koch / dapd

Der Entertainer Thomas Gottschalk wehrt sich gegen Kritik. „Frank Elstner darf mir alles sagen, aber hat nicht immer Recht. Wenn er mir in einem Interview vorwirft, ich hätte mich auf Lady Gaga nicht vorbereitet, dann ist das ein Widerspruch in sich“, sagte Gottschalk der „Bild“-Zeitung.

Elstner hatte Gottschalk in seinem Buch „Wetten Spass“ und in einem Interview des „Spiegels“ vorgeworfen, bei „Wetten dass..?“ oft keine vernünftigen Fragen gestellt zu haben.

„"Wetten, dass..?" ist eine Show und muss das auch bleiben. Die meisten Gäste sind mehr oder weniger gaga und mit einem journalistischen Anspruch hatte mein Job auf der "Wetten, dass..?"- Couch nie etwas zu tun“, sagte Gottschalk.

Scharfe Kritik an „Supertalent“-Auftritt

Scharfe Kritik erntete Gottschalk auch für seinen Auftritt als Juror in der RTL-Castingshow „Das Supertalent“, in der er an der Seite von Dieter Bohlen am Samstag erstmals zu sehen war.

„Ich könnte bei einer Tasse Tee in Malibu sitzen und darüber klagen, wie schlimm das Fernsehen geworden ist, aber ich spiele lieber noch ein bisschen mit“, entgegnete er. Außerdem mache ihm mit schlechten Kritiken und dem Verweis auf schwache Quoten inzwischen niemand mehr die Stimmung kaputt. „Es haben viele zugeschaut und lustig war"s.“

Den Auftakt der sechsten Staff e l der RTL-Castingshow sahen am Samstagabend laut Senderangaben durchschnittlich 6,34 Millionen Zuschauer. Das entsprach einem Marktanteil von 22 Prozent.