Ufologe

Robbie Williams lässt von Außerirdischen ab

2008 schockierte er seine Fans mit der Nachricht, dass er „Vollzeit-Ufologe“ werde. Nun hat der Entertainer davon die Nase voll.

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Robbie Williams hat seine Suche nach extraterrestrischem Leben für beendet erklärt. „Es hat nicht funktioniert. Es hat mich nur verrückt gemacht und – zu der Zeit – auch fett. Ich war verrückt und fett und sah Ufos“, sagte Williams der britischen Zeitung „The Sun“. Heute bereue er seine Aussagen über Außerirdische sehr, sagte er. Begonnen habe seine Ufo-Faszination vor etwa zehn Jahren, als der damals erfolgreichste Entertainer Europas zum zweiten Mal daran scheiterte, den US-Markt mit seiner Musik zu erobern. Die Folge: Alkohol- und Drogenexzesse, Dutzende Entzüge. Williams schien damals stramm auf das Ende seiner Karriere zuzusteuern.

Er habe sich ablenken wollen und deshalb nach etwas Neuem gesucht, sagte er jetzt. 2008 schockierte er seine Fans mit der Nachricht, dass er „Vollzeit-Ufologe“ werde, und berichtete von mehreren Begegnungen mit Außerirdischen. „Ich lag nachts draußen auf meiner Sonnenliege“, sagte Williams, „und über mir war ein quadratisches Objekt, das still über meinen Kopf hinwegglitt und davonschoss.“ Nach diesem Vorfall wollte er auf Jet-Skiern im Meer nach Ufos Ausschau halten. Als Ufologe fühlte er sich allerdings nicht mehr ernst genommen. Aus Frust begann er zu essen und nahm kräftig zu.

Seine Mitarbeiter zogen schließlich die Notbremse und suchten nach einer neuen kreativen Herausforderung für den Musiker, ein Modelinie etwa, und so gründete er das Label Farrell. Außerdem geht das ehemalige Mitglied von Take That demnächst auf eine Mini-Solo-Tour. Viel Zeit für Aliens hat er bald sowieso nicht mehr: Die Geburt seines ersten Kindes steht kurz bevor. Von seiner Frau Ayda Field erwartet er ein Mädchen.