Elitepartner gesucht

Wer bekommt Prinz Harrys Kronjuwelen?

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Foto: pa/dpa / pa/dpa/Abaca/Tony Sica, EPA/CHRIS HONDROS, EPA/ANDREW GOMBERT

Harry ist solo und klagt, es sei schwer, als Prinz eine Partnerin zu finden, die sich den royalen Verpflichtungen stellt. Wer käme in Frage? Wir haben ein paar Vorschläge, von Madeleine bis Taylor.

Beunruhigende Nachrichten aus Großbritannien erreichen den Kontinent. Prinz Harry (27) beklagt, dass es nicht leicht sei, eine passende Freundin zu finden , von einer möglichen Ehefrau zu schweigen. All die Verpflichtungen. Der Prinzenalltag. Auch die nicht eben leichte Großfamilie.

Man versteht die Zurückhaltung von Kandidatinnen sofort. Pomp and Circumstances? Himmel, nein! Wir vom Fachblatt für hochadelige Kommunikation und Heiratsmodalitäten finden, dass Harry eine Frau suchen sollte, die von Kind auf öffentlichen Rummel gewöhnt ist, den Umgang mit unbeschränkten Mitteln beherrscht und die nötige Zurückhaltung bei Krisen mitbringt.

Madeleine Thérèse Amelie Josephine Prinzessin von Schweden

Sie ist der Traum aller Prinzen, die einer enttäuschten Prinzessin zeigen wollen, dass es die wahre Liebe doch gibt. Madeleine Thérèse Amelie Josephine Prinzessin von Schweden, jüngste Tochter von Silvia und Carl XVI. Gustaf von Schweden, kann zwar nach dem Fiasko mit dem untreuen Jonas Bergström wieder lächeln, seit der Banker Chris O’Neill an ihrer Seite ist.

Aber was ist ein amerikanischer Millionär gegen europäischen Hochadel? Die gemeinsamen deutschen Wurzeln könnten Anlass zu romantischen Reisen nach Darmstadt und Heidelberg sein. Madeleine könnte einen so beruhigenden Einfluss auf den gelernten Kampfhubschrauberpiloten haben, der in seiner Freizeit am liebsten Rugby spielt.

Sie mag lange Spaziergänge, Tanzen. Wozu sich den schönen Kopf zerbrechen? Und weil beide das Glück der späten Geburt haben und keine direkten Thronfolger sind, ist die Gefahr, dass die lästigen Pflichten des Herrschens ihnen den Spaß verderben können, relativ gering.

Emma Watson – Sie verzauberte schon "Harry Potter"-Fans

Wer einmal die Welt vor dunklen Mächten retten half und jahrelang mit Magie im Bunde stand, der braucht die Königsfamilie nicht zu fürchten.

Die Schauspielerin Emma Watson (21) hat als Hermine Granger schon im Alter von zehn den Jungs bewiesen, wer im Leben das Sagen hat: die Mädchen. Und zwar vermittels Bildung und zahlloser Sekundärtugenden.

Die großenteils in Oxford aufgewachsene Literaturstudentin ist deshalb eine sehr gute Partie. Sie kann Stärke zeigen, ist Rollenspiel gewöhnt, auch solches auf roten Teppichen. Emma Watson tritt gerne in ausgesucht schönen Kleidern auf und watet schon mal bei Rockkonzerten mit Gummistiefeln durch Schlamm, wie es auf Landsitzen vonnöten ist.

Bei „Harry Potter“ landet sie am Ende in den Armen Ronald Weasleys, eines Rothaarigen. Na bitte.

Standesgemäß – Prinzessin von Thurn und Taxis

Auf den ersten Blick sieht die ganze Sache perfekt aus. Alleine dieser Vorname: Elisabeth! Und dann auch noch ein substanzieller Titel: Prinzessin von Thurn und Taxis. Ihre in jungen Jahren exzentrische Mutter Gloria ist bei den Briten sowieso ein Pluspunkt. Harry würde seine Schwiegermutter sicher verehren.

Nach außen sittsam, hängt sie (29) in ihrer Freizeit gern mit den Cool Cats bei Kunst- und Filmevents ab. Einen richtigen Beruf hat sie nicht, lediglich mit Schreiben verdient sie sich ein Taschengeld. Das ist in der Welt der Royals eine echte Erleichterung. Prinzessin sein reicht, alles andere macht nur Schwierigkeiten. In ihren Schriften geht es um Glaube, Schutzengel oder Wundertätigkeit.

Es finden sich dort Ratschläge wie die Beichte öfter zu genießen, genauso wie das Frühstücksei. Zu allem Überfluss gilt Elisabeth nämlich als überaus fromm katholisch. Und da fangen leider auch die Probleme an. Katholiken heiratet man wohl eher nicht, wenn die eigene Oma das Oberhaupt der anglikanischen Kirche ist und es deswegen vor 400 Jahren Kriege gab. Irgendwas ist eben immer.

Taylor Swift, Countrystar mit blonden Engelslocken

Harry & Chelsy – das klang immer wie der Titel einer legendären Filmkomödie, und ähnlich wie bei Billy Crystal und Meg Ryan aus „Harry & Sally“ ging es auch beim Prinzen und der südafrikanischen Farmerstochter ordentlich hin und her.

Chelsy Davy wirkte immer etwas zu verwegen für die Königsfamilie. Wohlhabend, hübsch und von guter Schulbildung zwar, aber etwas, wie sagt man, gewöhnlich? Unfein? Taylor Swift, Countrystar mit blonden Engelslocken, ist anders.

Zwei Eigenheiten kommen zusammen, die sich nicht so schlecht ergänzen – Fräulein Swift ist allem Anschein nach etwas langweilig, aber zugleich eine der besten Partien Amerikas, im Alter von gerade einmal 23 Jahren ist sie mit Einnahmen von 35 Millionen Dollar die finanziell erfolgreichste Musikerin weltweit.

Sie stand schon mit elf Jahren auf der Bühne, singt brave Countrysongs und hat mit Skandalen nie von sich reden gemacht. Eine Elizabeth hat Harry in der Familie, da macht sich eine Taylor doch ganz gut, und so pompös wie der Schmuck der Filmlegende sind die Kronjuwelen allemal.

Und Harry selbst?

Prince Henry Charles Albert David of Wales, gemeinhin Prinz Harry genannt, ist schon durch seine Geburt ein attraktiver Kandidat. Wenn man nicht gerade vorher mit dem ältesten Bruder verheiratet war (siehe Katharina von Aragon), dann hat man als Ehefrau des jüngeren Sohnes des Königs, historisch gesehen, ganz gute Chancen, später mit dem britischen König verheiratet zu sein (siehe Queen Mum, die den Herzog von York heiratete, der dann aber George VI. wurde).

So eine Heirat mit dem zweiten Sohn hat sich allerdings gerade für die Ehefrau nicht immer nur als Glücksfall herausgestellt hat (siehe Anne Boleyn). Der jüngere Sohn (siehe der frühere Prince Henry of Wales, der später als Heinrich VIII. in die Geschichte einging), wird im Allgemeinen freier und wilder erzogen (siehe Prince Andrew, Onkel des aktuellen Prince Henry).

Und wird infolgedessen dann auch ein Mann, mit dem man später jede Menge Spaß haben kann.

( Won )

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