Lawinenunfall

Verunglückter Prinz Friso - Königin bleibt in Lech

Foto: REUTERS

Die niederländische Königin Beatrix hat aufgrund des Gesundheitszustandes ihres Sohnes Friso ihren Aufenthalt in Österreich verlängert. Die Ärzte könnten begonnen haben, den Prinzen aus dem künstlichen Tiefschlaf zu holen.

Königin Beatrix bleibt nach dem Lawinenunfall ihres Sohnes Johan Friso länger in Österreich. Sie verlängerte ihren Aufenthalt im Skiort Lech bis nächste Woche, wie das niederländische Königshaus in Den Haag am Donnerstag mitteilte. Nur am Wochenende werde Beatrix (74) vorübergehend in die Niederlande zurückkehren. Das Königshaus listete bis Mitte kommender Woche Termine auf, bei denen die Königin vertreten wird.

Friso (43) liegt seit knapp einer Woche auf der Intensivstation der Uniklinik Innsbruck im künstlichen Koma. Niederländische Medien berichteten, die Ärzte hätten inzwischen die Aufwachphase eingeleitet. Bestätigt wurde dies aber nicht.

Der im künstlichen Tiefschlaf um einige Grad abgekühlte Körper wird zum Aufwachen langsam wieder auf die normale Temperatur gebracht. Der Prozess dauert einige Tage. Erst dann können die Ärzte feststellen, ob Friso durch den Sauerstoffmangel bleibende Schäden erlitten hat.

Am Donnerstag besuchten Frisos Frau Mabel, sein jüngerer Bruder Prinz Constantijn und dessen Frau, Prinzessin Laurentien, den Verunglückten.

Friso kam vor einer Woche unter eine Lawine, er lag 20 Minuten unter Schneemassen begraben und hatte vermutlich einen Herzstillstand, bevor er gefunden und wiederbelebt wurde.

( dpa/sei )

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