Schwieriges Verhältnis

Adele will ihrem Vater ins Gesicht spucken

Sängerin Adele hat sich zum ersten Mal über die Beziehung zu ihrem Vater geäußert. Allerdings ist die sechsfache Grammy-Gewinnerin nicht sonderlich gut auf ihren Erzeuger zu sprechen, ganz im Gegenteil.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Eigentlich hätte Adele (23) derzeit allen Grund zur Freude: Die Sängerin wurde am vergangenen Wochenende mit sechs Grammys ausgezeichnet und gehört seitdem zusammen mit Beyoncé Knowles (30) zu erfolgreichsten Award-Abräumern in nur einer Nacht in der gesamten Geschichte der bisherigen Grammy-Verleihungen. Doch momentan scheint das Glück der Engländerin ein wenig getrübt. Die Musikerin, die mit ihrem Album „21“ einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde erhielt, erzählte im Interview mit der amerikanischen „Vogue“ von ihrer Beziehung zu ihrem Vater und machte damit deutlich, dass auch Goldkehlchen wie sie privat so ihre Probleme haben. „Wenn ich ihn jemals wiedersehen sollte, spucke ich ihm ins Gesicht.“

Adele wurde nämlich die meiste Zeit allein von ihrer Mutter Penny großgezogen, ihr Vater Mark Evans (48) verließ die Familie, als die „Rolling In The Deep“-Sängerin drei Jahre alt war. „Ich war eigentlich bereit, mit ihm wieder eine Beziehung aufzubauen, aber er hat es einfach versaut. Er wird von mir nie wieder etwas hören“, erklärte die 23-Jährige gegenüber dem Magazin. Evans hatte seine berühmte Tochter vor kurzem bloßgestellt, indem er gegenüber der Presse behauptete, er sei der Grund für die Beziehungsprobleme von Adele.

Daraufhin holte die Britin, die in den vergangenen zehn Jahren ohnehin nur selten Kontakt zu ihrem Vater hatte, zum Gegenschlag aus und rügte den 48-Jährigen öffentlich für seine Aussage: „Es macht mich unglaublich wütend, dass er nach so vielen Jahren ankommt und sich traut, solche Kommentare über mein Leben abzugeben. Mein Blut fängt an zu kochen, wenn ich so etwas höre.“