Whitney Houston (48), Sängerin, hat für Ärger in einem Flugzeug gesorgt. Die als Diva bekannte Musikerin habe sich auf einem Flug von Atlanta nach Detroit geweigert, sich anzuschallen, berichtet die Promi-Webseite Tmz.com am Donnerstag.

Houston habe sich einem heftigen Wortwechsel mit dem Bordpersonal geliefert und sich dessen Anweisungen widersetzt. Erst als man Houston gedroht habe, sie aus dem Flugzeug zu werfen, habe sie sich den Gurt anlegen lassen. Eine Stewardess soll ihr den Gurt angelegt haben – dann konnte das Flugzeug starten.

Houston hatte im Mai zum wiederholten Mal eine Suchtklinik aufsuchen müssen. Eine ihr nahestehende Person hatte gegenüber dem Magazin jedoch versichert, dass Houston auf dem Flug weder betrunken noch auf Drogen gewesen sei. „Sie ist einfach nur erschöpft“, sagte die nicht namentlich genannte Quelle „People“.

Im Mai ließ sie sich erneut wegen Alkohol- und Drogenproblemen. Ihre Sprecherin sagte damals gegenüber dem Promi-Portal people.com: "Whitney nimmt freiwillig an dem Programm teil, um damit ihren langjährigen Genesungsprozess zu unterstützen."

Houston, die mit Hits wie "Saving All My Love For You" in den 80er Jahren zum Weltstar wurde, hatte sich 2004 zum Missbrauch von Alkohol, Drogen und Schmerzmitteln bekannt. "Ich habe viel gefeiert. Wirklich, ich habe mir die Seele aus dem Leib gefeiert", sagt sie damals in einem denkwürdigen TV-Interview über ihre Suchtprobleme. Die Sängerin hat seitdem bereits mehrere Entzugsversuche hinter sich.

Im Sommer 2010 hatte Houston nach über elf Jahren wieder ein Live-Konzert in Deutschland gegeben. Sie erntete dabei aber wegen ihrer heiseren und teils brüchigen Stimme viele Buh-Rufe. Die Auftritte waren Teil von Houstons Comeback-Tournee quer durch Europa, bei der sie ihr neues Album "I look To You" vorstellte.

dpa/dapd/cb