„Mister Hitparade“ Dieter Thomas Heck (73) legt in seiner Biografie ein schockierendes Geständnis ab: Vor 40 Jahren habe er im Streit seine damalige Frau Edda umbringen wollen.

Er habe 1971 seine alkoholkranke Frau in einem Berliner Hotelzimmer beinahe erwürgt, aber in letzter Sekunde gestoppt. „Mit einem Reflex meiner Hände könnte ich meine Probleme lösen... Aber ich zögerte“, beschreibt der legendäre Fernseh-Moderator seine Gedanken von damals. Das Paar wurde 1974 geschieden, Edda starb im Jahr 2000 „verarmt und einsam im Spanien“, wie die „Bild“-Zeitung schreibt.

Zitiert wird aus dem Buch. Darin heißt es: "Ich stürzte zu ihr hin und hielt ihr den Mund zu. Sie schlug wild um sich, traf mich an den Schultern und krallte ihre Hände in meine nackten Oberarme. Ihre Schreie wurden zu einem Gurgeln. Sie wand sich unter mir, und meine Hände rutschten von ihrem Mund zu ihrem Hals hinab. Ich sehe noch heute, wie meine Finger sich um Eddas Hals legten..."

Außerdem verrät er seine wahre Meinung über Kollegen aus dem Showgeschäft. Moderator Thomas Gottschalk, der zum Ende des Jahres „Wetten, dass..?“ an einen noch nicht genannten Nachfolger abgeben wird, kommt in puncto Stil bei Heck eher schlecht weg: „Als er einmal mit blond gefärbten Haaren und schwarzem Bart auftauchte, hätte ihm jemand sagen sollen, dass das einfach nicht so gut aussieht. Ich glaube, dass Thommy Probleme mit dem Älterwerden hat.“

Den verstorbenen Showmaster Rudi Carrell stellt Heck als sehr ehrgeizig dar: „Er bekam sein Verdienstkreuz viel später als ich, war darüber richtig sauer und meinte: ,Wenn Dieter Thomas Heck so ’n Ding bekommt, hab ich sicher ein Recht darauf.‘ Carrell sah sich als das Maß aller Dinge.“

Die Biografie soll am 20. Oktober 2011 in den Handel kommen.

dpa/mk/sei