Stilkritik

Ashton Kutcher – rüstiger Rentner statt sexy Toyboy

Kaum ist Demi Moore mal nicht an seiner Seite, verfällt Ashton Kutcher in den Schmuddel-Look. Einfach schockierend für so einen hübschen Kerl.

Bonjour Tristesse: Der sonst so schnieke Ashton Kutcher hat für die Premiere seines Filmes "Freundschaft Plus" in Paris ganz tief in die Klamotten- pardon Mottenkiste gegriffen. Statt im Calvin-Klein-Zweiteiler erschien der 33-Jährige in einer Kombination aus braunen Schnürschuhen, beigen Chinos und einer Strickjacke, die das Prädikat "schockierend" mehr als verdient.

In diesem Aufzug war er vom Hollywood-Hottie so weit entfernt wie Paris von Los Angeles. Dabei punktet Ashton in "Freundschaft Plus" neben Natalie Portman gerade mit seinem Sex-Appeal! Man ist geneigt, Demi Moore die Schuld in die Pumps zu schieben. Wo ist schließlich die Erziehungsberechtigte, wenn man sie einmal braucht?

Den "Rüstiger Racker"-Look hätte die 48-Jährige nicht durchgehen lassen dürfen. Ende Januar war sie noch so stolz, saß in der ersten Reihe der Sao Paolo Fashion Week, als ihr knackiger Gatte für Colcci in grauer Lederjacke, lässigem T-Shirt und Jeans über den Catwalk lief.

Doch wie sagte Kutcher dem "Parade"-Magazin: "Ich halte mich nicht immer an Regeln. Ich verdiene es, dass man sich über mich lustig macht."

Oder dass man ihn unter Verschluss hält, bis er modisch wieder bei Sinnen ist. Womöglich schwänzte Demi deshalb auch die Promo ihres Börsen-Thrillers "Margin Call" auf der Berlinale: Sie musste zuhause bleiben, um ihren Strickjackensatan einem Modeexorzismus zu unterziehen.