Wahre Liebe gibt es nur unter Männern. Diese Floskel, die mancher Mann als Ausrede benutzt, den Abend lieber mit einem Freund statt mit der Freundin zu verbringen, hat einen neuen Namen: „Bromance“.

Zusammengesetzt aus den englischen Wörtern Brother (Bruder) und Romance (Romantik) handelt es sich also um jene Liebe unter Männern, die schon brüderliche Züge annimmt.

Berühmte Beispiele sind Ben Affleck und Matt Damon, Tobey Maguire und Leonardo DiCaprio oder die Gossip-Girl Darsteller Chace Crawford und Ed Westwick. „Bromance“-Freunde verbindet ein einschneidendes gemeinsames Erlebnis, sie leiden und feiern miteinander.

Im Fall von Justin Timberlake, Jesse Eisenberg und Andrew Garfield brachte ein Filmdreh die drei zusammen. Sie sind die Hauptdarsteller des hochgelobten Films „The Social Network“, der die Geschichte um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg erzählt, und mittlerweile unzertrennlich.

Die drei müssen sich offenbar auch einen Kleiderschrank teilen, denn so schön aufeinander abgestimmte Outfits können nur die Folge eines gemeinsamen Fundus sein. Hier offenbart sich allerdings die Crux an der Bromance: Drei sind einer zu viel, denn Bromance funktioniert nur als Paar.

Und so kommt es wohl auch, dass Justin und Jesse sich die Lederschuhe unter den Nagel gerissen haben, so dass für Andrew nur die furchtbaren Männer-Espadrilles übrig geblieben sind. Dafür hat Jesse keine Lederjacke mehr abbekommen und drei schwarze Jeans gab es auch nicht.

Einer wird letztlich das Feld räumen müssen, damit die Bromance-Harmonie wieder reibungslos funktioniert. Justin Timberlake hätte es dabei kleidungstechnisch am einfachsten – er hat schließlich sein eigenes Jeanslabel „William Rast“ und ist auf Kleidertausch nicht angewiesen.