Nach Affäre

Arnold Schwarzenegger legt Schauspielpläne auf Eis

Arnold Schwarzenegger verzichtet nach Bekanntwerden seiner außerehelichen Affäre zumindest vorläufig auf sein angestrebtes Comeback in Hollywood.

Arnold Schwarzenegger (63) wird vorerst in keinem neuen Hollywood-Film zu sehen sein. Der frühere kalifornische Gouverneur wies seine Agentur Creative Artists Agency an, alle bereits angestoßenen oder geplanten Projekte auf Eis zu legen, wie sein Büro am Donnerstag mitteilte. Stattdessen wolle sich Schwarzenegger auf sein Privatleben konzentrieren.

Der 63-Jährige wollte unter anderem für "Cry Macho" und einen "Terminator"-Film vor der Kamera stehen.

Bereits im Februar, kurz nach Ende seiner Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien, hatte der frühere Action-Star seiner Agentur grünes Licht gegeben, Rollenangebote zu prüfen. Ende März verkündete Schwarzenegger, dass er als Cartoon-Figur mit dem Namen "The Governator" ins Unterhaltungsgeschäft zurückkehre. Für das kommende Jahr plane er eine TV-Zeichentrickserie und ein Comic-Buch.

Vom "Terminator" zum "Sperminator"

Schwarzenegger und seine Frau Maria Shriverhatten vergangene Woche ihre Trennung nach 25 Jahren Ehe bekannt gegeben . Anlass war offenbar ein uneheliches Kind, das der "Terminator"-Darsteller vor mehr als zehn Jahren mit einer langjährigen Hausangestellten gezeugt hatte.

Von Bloggern und in US-Talkshows wurde Schwarzenegger zuletzt als "Sperminator" verulkt. In anderen Medien wurde er auch der "Babynator" genannt. Schwarzeneggers Paraderolle war der "Terminator". Für den ersten "Terminator" holte James Cameron den gebürtigen Österreicher 1984 vor die Kamera. Es folgten "Terminator 2 – Tag der Abrechnung" (1991) und "Terminator 3 – Rebellion der Maschinen" (2003) mit Schwarzenegger in der Hauptrolle. In "Terminator – Die Erlösung" (2009) spielte der Star nach seiner Wahl zum kalifornischen Gouverneur nicht mehr mit.