In der vielseitigen Karriere von SchauspielerinAnja Kling ist die Krimireihe „Das Quartett“ (neue Folge am 25. Mai um 20.15 Uhr im ZDF) eine feste Größe. Doch die 54-Jährige verlässt sich beruflich nicht nur auf ihre Einsätze vor der Kamera. Wenn sie nicht gerade zwischendurch Unkraut jätet, ist sie auch als Agentin tätig. Die wichtigsten Aufgaben ihres Lebens sind jedoch mit ihren Kindern verbunden.

Sie meinten unlängst in einem Interview, dass Sie nicht mehr so viel zu tun hätten. Aber erst vor kurzem waren Sie in „Der Millionenraub“ zu sehen, jetzt kommt die neue Folge des „Quartetts“, und demnächst drehen Sie wieder ...

Anja Kling: Das stimmt, trotzdem merke ich einen gewissen Unterschied. Mit 50 wird man eben nicht mehr so häufig angefragt wie zwischen 20 und 30. Mir geht es vergleichsweise gesehen immer noch gut, aber man muss sich Alternativen schaffen. Ich wollte nie traurig vor meinem Telefon sitzen und darauf warten, dass man mir Rollen anbietet. Deshalb habe ich ja mit meinem Mann letztes Jahr die Schauspielagentur meiner Mutter übernommen, die sich aus dem aktiven Geschäft zurückziehen wollte.