Sven Voss führt ein Doppelleben. Zum einen moderiert der 47-Jährige das True-Crime-Format „XY gelöst“ (neue Folgen am 22. und 29. Mai jeweils um 20.15 Uhr im ZDF), zum anderen ist der Sportreporter als Moderator des „Sportstudio Live“ bei der diesjährigen Fußball-EM zu sehen. Im Interview erzählt er, wie die Beschäftigung mit dem Verbrechen seinen Blick auf die Welt prägt und ob er der deutschen Nationalelf die Europameisterschaft zutraut.
Laut einer Selbstbeschreibung ist eines Ihrer wichtigsten Charakteristika die gute Laune. Vergeht Ihnen die nicht, wenn Sie sich beruflich in die Welt des Verbrechens begeben?
Sven Voss: Manchmal bleibt meine fröhliche Natur so ein bisschen im Halse stecken. Denn die Gespräche mit den Ermittlerinnen und Ermittlern sind schon sehr intensiv. Aber ich bekomme dann auch konkrete Hinweise, wie man die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, verringern kann. Zum Beispiel, indem man sehr aufmerksam durchs Leben geht. Solche Erkenntnisse versuche ich dann auch meinen Kindern zu vermitteln. Das heißt, die Gespräche mit Menschen, die sich mit Kriminalität beschäftigen, helfen dabei, Gefahren im täglichen Leben zu erkennen.
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