Mitten in einem Konzert ist der haitianische Sänger Michael Benjamin – besser bekannt unter seinem Künstlernamen Mikaben – in Paris auf der Bühne zusammengebrochen und gestorben. Mikaben hinterlässt seine schwangere Ehefrau Vanessa und die gemeinsame zweijährige Tochter. Seine Frau erklärte, sie habe ihre „andere Hälfte verloren“ und sei „sprachlos“. Sie bedankte sich für die Gebete und bat darum, ihre Privatsphäre zu wahren. Im Dezember soll das zweite Kind des Paares zur Welt kommen.

Mikaben starb vor den Augen von 10.000 Fans

Auf in Onlinenetzwerken veröffentlichten Videos war zu sehen, wie der Sänger am Samstagabend plötzlich seinen Auftritt unterbrach. Vor den Augen der etwa 10.000 schockierten Zuschauer brach er auf dem Weg von der Bühne der Accor Arena im Osten der französischen Hauptstadt zusammen. Der Konzertveranstalter teilte später auf Twitter mit, dass der 41-Jährige gestorben sei. Die Bemühungen der Rettungsdienste waren letztlich vergeblich.

Der haitianische Regierungschef Ariel Henry twitterte, er sei „schockiert über den plötzlichen Tod des jungen und sehr talentierten Künstlers“. Der in Haiti geborene Rapper Wyclef Jean bezeichnete Mikaben in einem Interview mit der Zeitung „The Miami Herald“ als „einen der einflussreichsten und in spirierendsten jungen Künstler unserer Generation“.

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Mikaben gestorben: Nicht nur in seiner Heimat Haiti trauert man um den Sänger

Mikaben, Sohn des bekannten Sängers Lionel Benjamin, wurde 1981 in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince geboren und war unter anderem als Sänger und Produzent tätig. Er wirkte an mehreren Hits der Band Carimi mit, darunter „Baby I Missed You“ und „Fanm sa Move“. Mikaben wurde nicht nur in seiner Heimat gefeiert. Auf Instagram wurde er von über einer Million Fans gefolgt. (fmg/afp)