Ex-Traumpaar

Scheidung von Gisele Bündchen: Was Tom Brady jetzt fürchtet

| Lesedauer: 4 Minuten
Gisele Bündchen hatte ihren Ehemann Tom Brady zuletzt nicht mehr im Griff.

Gisele Bündchen hatte ihren Ehemann Tom Brady zuletzt nicht mehr im Griff.

Foto: Charles Sykes / dpa

Gisele Bündchen und Tom Brady lassen sich scheiden. Über einen Freund stellt er klar: Er sei trotz Football immer für seine Kinder dagewesen.

Berlin. In jedem amerikanischen Highschool-Film gibt es dieses eine Paar, das alle bewundern. Meist ist er der Quaterback des Football-Teams und sie natürlich außergewöhnlich schön. Tom Brady (45) und Gisele Bündchen (42) waren die Erwachsenen-Version dieses Paares.

Sie eines der best bezahlten Models aller bisheriger Zeiten. Er der erfolgreichste Football-Spieler, den die National Football League (NFL) je gesehen hat. Seit einiger Zeit schon gab es Gerüchte, die Liebe der beiden sei zerbrochen. Jetzt erhielt das „People“-Magazin, die erste Adresse, wenn US-Prominente etwas verkünden oder bestreiten wollen, die Bestätigung: Beide hätten Scheidungsanwälte engagiert, heißt es. Lesen Sie auch: „Vogue“-Chefin Anna Wintour überlebte rassistisches Cover mit Gisele Bündchen

Gisele Bündchen verdiente mehr als er

Seit 2006 sind der Kalifornier und die Brasilianerin mit den deutschen Wurzeln ein Paar, 2009 heirateten sie in einer kleinen Zeremonie am Strand von Santa Monica. Die Anwälte werden genug zu tun haben: Das Paar hat zwei Kinder im Alter von 7 und 9.

Außerdem gibt es eine große Verhandlungsmasse: Eine Ranch in Montana. Ein Penthouse im New Yorker In-Viertel Tribeca. Ein 17-Millionen-Dollar-Anwesen auf der „Milliardär-Bunker“ genannten Indian Creek Island vor Miami. Und ein Riesenvermögen. Sie soll 400 Millionen Dollar erwirtschaftet haben, er 250 Millionen. Genug Polster, um die Früchte zu genießen.

Gisele Bündchen wenig begeistert über Bradys Rücktritt vom Rücktritt

Bündchen zog sich schon 2015 weitgehend aus dem Model-Business zurück, Brady verkündete im Februar seinen Abschied von der NFL. Bündchen soll überglücklich gewesen sein. Doch einen Monat später schon gab er bekannt, doch noch für eine weitere Saison für Tampa Bay zu spielen. Bündchen reagierte verschnupft.

„Ich habe meine Bedenken“, klagte sie im Sommer in der Zeitschrift „Elle“. „Wir haben Kinder und ich wünschte, er wäre präsenter. Ich habe immer und immer wieder mit ihm darüber gesprochen. Aber jeder muss die Entscheidung treffen, die am besten für ihn funktioniert.“

Tom Brady betont seine Vater-Qualitäten

Brady fürchtet nun offenbar, Bündchen könnte ihn als nachlässigen Vater darstellen. Also ließ er über einen ungenannten „Freund“ das „People“-Magazin wissen, er sei ein „hingebungsvoller Vater“ und würde zwischen Spielen und Training immer nach Hause reisen.

Außerdem dauere die Saison ja nur sechs Monate. „Kein anderer Vater bekommt sechs Monate frei, in denen er sich ganz um seine Familie kümmern kann“, so die Quelle.

Überraschungs-Schwangerschaft

Bei allem Glanz: Kompliziert war die Beziehung von Beginn an. Dabei war der Start Liebe auf den ersten Blick – und der fiel bei Bündchen auf Bradys Lächeln. Freunde hatten die beiden bei einem Blind Date im Dezember 2006 verkuppelt. „Als ich ihn sah, dachte ich sofort: „Das ist das schönste und charismatischste Lächeln, das ich je gesehen habe“, erinnerte sie sich.

Brady hatte sich als Single vorgestellt, doch acht Monate später bekam seine Exfreundin, Schauspielerin Bridget Moynahan, einen Sohn von ihm – für Bündchen völlig überraschend. „Es war eine herausfordernde Situation“, sagte sie später.

Gisele Bündchens Brust-OP eine „schlimme Entscheidung“

In ihrer Autobiografie beschreibt sie zudem eine Depression und Panikattacken. Bündchen litt darunter, dass sich ihrer Aussage nach ihr Körper durch die Schwangerschaft und Stillzeit verändert hatte und korrigierende Operationen missglückt waren. Eine Brust-OP sei „die schlimmste Entscheidung“ ihres Lebens gewesen.

Das Hauptproblem aber scheint zu sein, dass sich aus Tiger Brady einfach kein Hauskater machen lässt. Vielleicht hätte er das Spielfeld besser doch rechtzeitig verlassen: Zuletzt verlor er, außerdem gab es Ärger, weil er im August elf Tage ohne Erklärung nicht zum Training erschienen war. „Ich bin 45 Jahre alt, es passiert eine Menge Scheiße in meinem Leben“, war sein knappes Statement nach seiner Rückkehr.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.