Nachhaltigkeit

Coca-Cola will ab Sommer Flaschen aus Papier testen

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Flüssigkeitsmangel: Trinken Sie genug?

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Aluminium, Plastik oder Glas waren gestern: Coca-Cola Europe will den Prototyp einer Papierflasche testen. Bald startet der Markttest.

Berlin. Für viele schmeckt die Cola aus der Glasflasche einfach am besten. Doch während in der Vergangenheit darüber diskutiert wurde, ob das Getränk aus Dose, Glas oder Plastik getrunken werden sollte, ist nun ein neues Behältnis in Planung, das nichts mit den dreien gemeinsam hat: Coca-Cola Europe will eine Flasche aus Papier testen.

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Mit der Testung eines Papierflaschen-Prototyps in Europa will das Unternehmen seiner "globalen Vision" näherkommen, eine "Welt ohne Müll" zu erreichen, heißt es in der Pressemitteilung von Coca-Cola. Die Papierflasche sei im Rahmen einer Partnerschaft zwischen der The Paper Bottle Company (Paboco) und Wissenschaftlern des Coca-Cola Forschungs- und Entwicklungslabors in Brüssel entstanden.

Neue Coca-Cola-Flaschen: Behälter ist aus Papier - und Kunststoff

Bei der von Paboco entwickelten Technologie werden Flaschen aus nachhaltigem Holz mit einer speziellen Beschichtung aus "biobasiertem Material" hergestellt, die prinzipiell zu 100 Prozent recycelbar sind, wie in der Mitteilung erklärt wird. Auskleidung und Deckel des aktuellen Prototyps seien aus Kunststoff. Allerdings bestehe das Ziel darin, eine komplett wie Papier recycelbare Flasche zu entwickeln.

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Im zweiten Quartal dieses Jahres soll ein Marktest mit den speziellen Flaschen durchgeführt werden - und zwar mit dem pflanzenbasierten Coca-Cola-Getränk "AdeZ", das dann in Papierflaschen in Ungarn angeboten werden soll. Damit will das Unternehmen herausfinden, wie der Prototyp bei den Verbrauchern ankommt.

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"Diese Studie wird uns entscheidende Einblicke und Erkenntnisse liefern", wird Stijn Franssen, R&D Packaging Innovation Manager bei Coca-Cola Europe, in der Pressemitteilung zitiert. "Für uns ist das ein aufregender Schritt nach vorn, wenn wir mit der Flasche Laborbedingungen verlassen und sie im realen Marktumfeld erleben. Zum ersten Mal werden die Konsumenten eines unserer Produkte tatsächlich aus einer potenziell neuen Art von Papierverpackung trinken."

(raer)

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