Schon 2018 haben sie international Schlagzeilen produziert, nun sorgen sie erneut für Aufsehen: Sphen und Magic, ein schwules
Pinguin-Pärchen
im „Sea Life“-Aquarium in Sydney, sind erneut Eltern geworden.

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Die beiden Eselspinguine bekamen das zweite Ei eines heterosexuellen Pinguin-Pärchens von Pflegern, weil sie schon 2018 erfolgreich ein
Ei
ausbrüteten. „Wir sind überaus glücklich, die neuen Pinguin-Küken in unserer Kolonie willkommen heißen zu dürfen“, schreibt Kerrie Dixon in einer Pressemitteilung. Sie ist im „Sea Life“ in Sydney für die Pinguine zuständig.
Sphen und Magic: Bekannt durch „Netflix“-Serie
Das schwule Pinguin-Pärchen ist seit 2018 zusammen und erregte damals einige Aufmerksamkeit – nicht zuletzt durch die
„Netflix“-Serie
„Atypical“
, in der der autistische Protagonist durch die beiden Eselspinguine zeigt, dass Homosexualität nicht nur bei Menschen, sondern auch im Tierreich komplett normal ist.

Denn gerade bei Pinguinen und insbesondere bei Eselspinguinen gibt es
homosexuelle
Pärchen relativ häufig. Die Liebesgeschichte von Sphen und Magic begann, als die beiden Tiere anfingen, Kieselsteine für ein gemeinsames Nest zu sammeln.
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Was wir von Pinguinen lernen können.
Pärchen ist seit 2018 zusammen
Auf der Website des „Sea Life“ heißt es zur Geschichte des Pärchens: „Sphen und Magic entwickelten vor der Brutsaison
2018
ein enges Verhältnis zueinander und wurden unzertrennlich. Wir konnten sie ständig dabei beobachten, wie sie zusammen umherwatschelten und gemeinsam schwimmen gingen“.
Damit sich das Paar während der Brutsaison nicht ausgeschlossen fühlte, hätten die Pfleger ihnen damals ein Fake-Ei ins Nest gelegt. „So konnten sie das
Brüten
ausprobieren und die entsprechenden Fähigkeiten entwickeln“, heißt es weiter auf der Website.
Auch im
Berliner Zoo
hatten Pfleger schon versucht, einem homosexuellen Pinguin-Pärchen ein Ei unterzujubeln.
Das Ei war allerdings nicht befruchtet.
In Zukunft sollen die beiden Kaiserpinguine allerdings noch eine Chance bekommen, Eltern zu werden. Laut dem Zoo Berlin hätten sich die beiden „vorbildlich“ um das Ei gekümmert.



