Der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Brandner hat sich in einem ICE auf der Strecke Berlin-Rügen geweigert eine Maske zu tragen. Er löste dadurch einen Polizeieinsatz aus, aufgrund dessen sich die Weiterfahrt des Zuges verzögerte. Brandner selbst schrieb über den Fall auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und die Bundespolizei bestätigte den Einsatz ebenfalls gegenüber t-online.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Dem Bericht des Nachrichtenportals zufolge habe ein Zugbegleiter Brandner zum Tragen eines Mund-Nasen-Schut
z aufgefordert. Brandner verweigerte dies laut eigener Aussage, weil er gerade dabei gewesen sei eine Nussschnecke zu essen. „Danach überleg ich’s mir“, habe er zum Schaffner gesagt.
Wie die Bundespolizei berichtet, sei sie dann von dem Bahnangestellten zu Hilfe gerufen worden, um das Hausrecht durchzusetzen. Der Zug wurde dafür am Bahnhof Pasewalk zum Stehen gebracht. Neben Brandner soll eine weitere Person ohne Maske an Bord gewesen sein.
Polizei trifft ein und Brandner verschwindet auf Toilette
Die betreffende Person hätte aber im Gegensatz zu Brandner ein Attest vorlegen können und sei damit von der Maskenpflicht befreit gewesen. Weil Brandner beim Eintreffen der Bundespolizei jedoch für rund 20 Minuten auf der Toilette verschwunden sei, kam es am Bahnhof Anklam zu einer Verzögerung der Weiterfahrt.
Lesen Sie auch:
AfD: Andreas Kalbitz tritt als Fraktionschef zurück
Brandner habe die Toilette schließlich mit Mund-Nasen-Schutz verlassen. „Da durch den Zugbegleiter der DB AG kein Beförderungsausschluss ausgesprochen wurde, belehrten die eingesetzten Beamten den Herrn Brandner nochmals mündlich hinsichtlich des Tragens von einem Mund-Nase-Schutz im öffentlichen Personen- und Nahverkehr“, teilte die Bundespolizei gegenüber t-online mit.
Auch interessant:
AfD-Chef Jörg Meuthen wirft Björn Höcke Feigheit vor
Brandner flog im November aus seinem Amt
Brandner hatte bereits im vergangen November für ein Novum in der deutschen Politik gesorgt, weil er aus seinem Amt als Vorsitzender des Rechtsausschuss geflogen war. Zum ersten Mal in der Geschichte des Bundestags hatte damals ein Ausschuss seinen eigenen Vorgesetzten abgewählt.
Grund dafür waren Äußerungen von Brandner über den Terroranschlag in Halle und die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Udo Lindenberg. Letzteres bezeichnete Brandner auf Twitter als „Judaslohn“.
Mehr zum Thema Corona
Alle News im Überblick:
Aktuelle Nachrichten zum Coronavirus im News-Ticker
Aktuelle Zahlen:
Aktuelle RKI-Fallzahlen und Corona-Reproduktionsfaktor
Informationen des Auswärtigen Amtes:
Diese Länder sind Corona-Risikogebiete
Mehr Geld für Eltern:
So kriegen Eltern den Kinderbonus in der Corona-Krise
Reisen ins Ausland:
Sommerurlaub im Ausland: In welchen Ländern jetzt was gilt
Wo was gilt:
Die Corona-Regeln der Bundesländer
Wer ist besonders gefährdet?
Coronavirus – Menschen mit diesen Vorerkrankungen sind gefährdeter
Alle Infos zur Pandemie:
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus
Informationen zur Corona-Warn-App:
Die Corona-Warn-App ist da: Was man jetzt wissen muss




