Naturspektakel

Zwei heftige Erdbeben erschüttern den Norden Islands

Innerhalb weniger Stunden registrierte das Wetteramt mehrere starke Beben. Anzeichen für einen Vulkanausbruch sollen sie nicht sein.

Kann es in Deutschland einen Vulkanausbruch geben?

Unter der Eifel füllt sich eine Kammer mit Magma. Der Druck hebt die ganze Region nach oben. Und auch in anderen Regionen Deutschlands gibt es Vulkane. Steht uns ein Ausbruch bevor?

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Reykjavik. Binnen weniger Stunden ist die Nordatlantik-Insel Island gleich von zwei starken Erdbeben erschüttert worden. Laut nationalem Wetteramt seien die Erschütterungen am Samstag nahe der Handelsstadt Siglufjördur im hohen Norden des Landes gemessen worden.

Das erste Beben sei bereits am Nachmittag aufgezeichnet worden und hätte eine Stärke von 5,3 gehabt. Das zweite folgte noch am gleichen Abend mit einer Stärke von zirka 5,6, so die Forscherinnen und Forscher. Im Anschluss wären mehrere Nachbeben zu spüren gewesen – und das sogar mehrere Kilometer entfernt.

Die Erdbeben sollen allerdings nicht auf einen bevorstehenden Vulkanausbruch hindeuten. Im April jährte sich der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull bereits zum zehnten Mal. Die Aschewolke, die damals entstand, hatte den Flugverkehr im Land über Tage hinweg lahmgelegt. (elik/dpa)

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