Naturkatastrophe

Indonesischer Vulkan stößt kilometerhohe Aschewolke aus

Indonesiens aktivster Vulkan Merapi ist am Sonntag zwei Mal ausgebrochen. Dabei stieß er eine sechs Kilometer hohe Aschewolke aus.

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Jakarta. Der auf der indonesischen Insel Java gelegene Vulkan Merapi ist am Sonntag zum wiederholten Mal ausgebrochen. Wie der dortige Katastrophenschutz mitteilte, stieß der rund 500 Kilometer von der Hauptstadt Jakarta entfernte Vulkan in den Morgenstunden eine bis zu sechs Kilometer hohe Rauchsäule aus.

Die bei der rund siebenminütigen Eruption ausgestoßene Asche sei über zahlreichen nahe gelegenen Dörfern niedergegangen. Menschen, die innerhalb einer Drei-Kilometer-Gefahrenzone um den 2930 Meter hohen Vulkan leben, wurden aufgefordert, den Krater des Merapi zu meiden.


Der Schichtvulkan gilt nicht nur als einer der aktivsten des Landes, sondern zählt auch zu den gefährlichsten der ganzen Welt. Indonesien liegt auf dem so genannten Pazifischen Feuerring, einer der geologisch aktivsten Zonen der Erde. Deshalb kommt es dort regelmäßig zu Erbeben und auch Vulkanausbrüchen. In jüngster Zeit war auch Merapi wieder verstärkt aktiv. (elik/dpa)

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