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Coronavirus: Mehr als 24.800 Infizierte in Deutschland

| Lesedauer: 94 Minuten
In Bayern gelten Ausgangsbeschränkungen. Im Englischen Garten in München bleibt der Biergarten am chinesischen Turm geschlossen. Nun soll es ein bundesweites Kontaktverbot geben.

In Bayern gelten Ausgangsbeschränkungen. Im Englischen Garten in München bleibt der Biergarten am chinesischen Turm geschlossen. Nun soll es ein bundesweites Kontaktverbot geben.

Foto: Peter Kneffel / dpa

Die Coronavirus-Krise hat Europa im Griff. Die Infizierten-Zahlen steigen weiter. Alle Nachrichten zur Pandemie in unserem Newsblog.

Berlin. 
  • Das Coronavirus breitet sich auf der ganzen Welt weiter aus – trotz Gegenmaßnahmen. Deshalb wird in Deutschland das öffentliche Leben noch weiter heruntergefahren
  • Mehr als 300.000 Menschen sind weltweit mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert, mehr als 13.000 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben
  • Italien meldete fast 1400 Tote in nur 48 Stunden
  • In Deutschland gibt es mehr als 24.800 Infizierte, 93 Menschen sind gestorben
  • In Spanien warnen Experten vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems
  • Bund und Länder haben strenge Restriktionen für den Handel und Dienstleister beschlossen, Schulen und Kitas sind geschlossen, in manchen Regionen gelten Ausgangsbeschränkungen
  • Am Sonntag beriet Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten über weitere Einschränkungen, es soll ein Kontaktverbot von mehr als zwei Personen geben
  • Merkel hatte in einer TV-Ansprache eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, soziale Distanz jetzt als Form der Fürsorge zu sehen
  • Die Bundesregierung hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen

Die Lage in der Coronavirus-Krise ist „ernst“, hatte Angela Merkel in ihrer TV-Ansprache an die Nation gesagt. Am Sonntag hat die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens beraten. Bund und Länder verständigten sich darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen zu verbieten.

Die Zahlen der Infektionen und Todesfälle steigen überall in Europa, wo die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurzeit das „Epizentrum“ der Pandemie sieht. Weltweit sind inzwischen mehr als 300.000 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden, mehr als 13.000 Menschen starben an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19.

Das öffentliche Leben wurde in den meisten Ländern Europas auf ein Minimum heruntergefahren. Schulen und Kitas sind geschlossen, viele Geschäfte dürfen nicht mehr öffnen, einige EU-Lände haben Ausgangssperren verhängt. Auch in einigen deutschen Bundesländern, darunter Bayern, gelten Ausgangsbeschränkungen.

Längst hat die Pandemie zu einer Wirtschaftskrise geführt – wie heftig sie wird, ist noch nicht abzuschätzen. Viele Staaten schnüren milliardenschwere Hilfspakete, dennoch sorgen sich viele Unternehmer, Selbstständige und Angestellte um ihre wirtschaftliche Existenz. Experten gehen davon aus, dass es noch Monate dauert, bis die Pandemie in Europa eingedämmt werden kann.

Alle aktuellen Entwicklungen rund um die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 in unserem Newsblog:

Sonntag, 22. März 2020: Coronavirus: Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens

18.56 Uhr: Wir schließen diesen Blog. Alle weiteren Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie gibt es in unserem neuen News-Ticker.

17.52 Uhr: Bayern will das von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Krise vereinbarte Ansammlungsverbot für mehr als zwei Personen nicht übernehmen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus der bayerischen Staatskanzlei. Es bleibt bei der bayerischen Regelung, wonach man nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes an die frische Luft gehen darf.

17.37 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in einer Pressekonferenz in Berlin den von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmenkatalog vorgestellt. Kontakte sollten auf ein absolutes Minimum reduziert werden, so die Kanzlerin. Es ginge weiterhin darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Merkel rief die Bevölkerung zu „Verzicht und Opfern“ im Kampf gegen die Corona-Krise auf. Das öffentliche Leben und die sozialen Kontakte müssten durch neue Abstandsregeln und Schließungen weiter reduziert werden, sagte Merkel. „So retten wir Leben“, betonte sie.

17.32 Uhr: Die Unionsfraktion wird sich am Dienstag nicht wie geplant zu einer Fraktionssitzung im Fraktionssaal im Bundestag treffen. Die Abstandsregeln ließen sich aufgrund der räumlichen Verhältnisse nicht einhalten, hieß es aus der Unionsfraktion. Der parlamentarische Geschäftsführer Michael Grosse-Brömer (CDU) schrieb an die Abgeordneten, dass ihnen die beschlossenen Vorlagen des Kabinetts am Montag zugesandt werden.

Das Kabinett tagt am Montag um 11 Uhr. Am Dienstag findet um 11 Uhr eine Telefonkonferenz des geschäftsführenden Vorstands unter anderem mit Vertretern der Bundesregierung statt. Am Mittwoch tagt dann das Plenum unter erheblichen Vorsichtsmaßnahmen, um die Abstandsregeln in Corona-Zeiten auch im Bundestag sicherzustellen. Ein Zusammenkommen des Parlaments ist erforderlich, um Gesetze im Kampf gegen das Corona-Virus schnell umzusetzen.

17.24 Uhr: Wegen der Corona-Krise verhängt nun auch Griechenland eine landesweite Ausgangssperre. Die Maßnahme zur Eindämmung der Pandemie trete am Montag in Kraft, sagte der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis in einer Fernsehansprache. Wegen des Coronavirus gelten weltweit mittlerweile für rund eine Milliarde Menschen Ausgangssperren oder Ausgangsbeschränkungen.

17.23 Uhr: Hessen erlässt ein weitgehendes Kontaktverbot. Das teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in Wiesbaden mit. Menschen dürften grundsätzlich nur noch alleine aus dem Haus gehen. Wer Unterstützung brauche, dürfe von einer zweiten Person begleitet werden, sagte Bouffier. Für Familien gebe es Ausnahmen von dieser Regel.

17.22 Uhr: Das Land Rheinland-Pfalz wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus ein weitgehendes Kontaktverbot erlassen. Das kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) an. Zuvor hatten sich Bund und Länder auf diesen Schritt geeinigt.

16.56 Uhr: Die von Bund und Ländern beabsichtigte umfassende Reduzierung sozialer Kontakte soll mindestens zwei Wochen gelten. Das geht aus einem Beschlusspapier von Bund und Ländern hervor, das der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorlag.

Coronavirus: Bund und Länder verständigen sich auf Kontaktverbot

16.51 Uhr: Bund und Länder wollen im Kampf gegen das Coronavirus unverzüglich Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege schließen. Davon betroffen sind etwa Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons, wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschluss von Bund und Ländern hervorgeht. Medizinisch notwendige Behandlungen sollen weiter möglich bleiben

16.50 Uhr: Zur Eindämmung des Coronavirus verbietet die nordrhein-westfälische Landesregierung Ansammlungen ab drei Personen in der Öffentlichkeit. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet(CDU) am Sonntag mit. Ausgenommen von dem Verbot sind Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen.

16.36 Uhr: Das Land Sachsen verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Von Montag 0 Uhr an gilt für den gesamten Freistaat eine Ausgangsbeschränkung. Danach ist das Verlassen von Wohnung oder Haus ohne triftigen Grund untersagt, wie Innenminister Roland Wöller (CDU) in Dresden sagte. Wege zur Arbeit und zum Einkaufen bleiben demnach erlaubt.

16.19 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will vorerst doch keine Kontaktpersonen von Infizierten per Handy orten lassen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Das wurde der Nachrichtenagentur AFP aus Regierungskreisen bestätigt. Die geplante Regelung kommt nach heftiger Kritik am Montag noch nicht ins Bundeskabinett und soll nun bis Ostern nachgearbeitet werden. Hier mehr dazu: Spahn will Coronavirus-Infizierte per Handy orten

16.11 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will die spanische Regierung die im ganzen Land geltende Ausgangssperre bis zum 11. April verlängern. Dies kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez an. Die 46 Millionen Einwohner Spaniens dürfen seit dem 14. März ihr Zuhause nur noch in dringenden Fällen wie Arbeitseinsätze, Einkäufe oder Arztbesuche verlassen.

15.46 Uhr: Bund und Länder wollen eine Art Kontaktverbot im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Hier mehr dazu: Debatte um Ausgangssperre: Kontaktverbot beschlossen

15.13 Uhr: Das Coronavirus macht den innereuropäischen Grenzverkehr zu einem Dauerthema. Nach tagelangen Mega-Staus an vielen Grenzen beruhigte sich die Lage am Sonntag zwar weiter – an vielen Übergängen verzeichnete die Polizei extrem wenig Fahrzeuge. Kontrollen, die eine Ausbreitung des Virus bremsen sollen, blieben jedoch bestehen. Etliche Mitgliedstaaten könnten von monatelangen Auswirkungen betroffen sein.

USA: Coronavirus-Konjunkturpaket könnte Montag beschlossen werden

15.05 Uhr: Der Vizepräsident des Bundestages, Wolfgang Kubicki, hat sich entschieden gegen das von Gesundheitsminister Spahn geplante Gesetz zur Handyortung möglicher Corona-Infizierter gewandt. „Ich warne dringend davor, einen solch schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte wie die Handy-Ortung im Schnellverfahren durchs Gesetzgebungsverfahren zu peitschen“, sagte der stellvertretende FDP-Vorsitzende unserer Redaktion.

14.56 Uhr: Das in den USA geplante mindestens eine Billion Dollar (900 Milliarden Euro) schwere Coronavirus-Konjunkturpaket kann nach Ansicht von Finanzminister Steven Mnuchin schon am Montag im Parlament verabschiedet werden. „Wir arbeiten rund um die Uhr“, sagte Mnuchin im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox 5. Es gebe eine grundsätzliche Einigung zwischen Republikanern und Demokraten.

14.54 Uhr: In Rumänien sind erstmals Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Bei den zwei Patienten, deren Tod die Behörden bestätigten, handelt es sich um ältere Männer mit Vorerkrankungen. Der eine hatte ein Krebsleiden, der andere war Dialyse-Patient. Von Samstag bis Sonntag stieg die Zahl der mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in Rumänien um 66 auf 433 Fälle. Am Sonntagabend sollen nächtliche Ausgangssperren und weitere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in Kraft treten.

14.42 Uhr: Wegen der dramatischen Lage in Italien während der Corona-Pandemie sendet Russland medizinische und personelle Hilfe in das Land. Auf dem Militärflughafen Tschkalowski in der Nähe von Moskau starteten die ersten von neun Flugzeugen des Typs Iljuschin Il-76 nach Italien, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Insgesamt sollten acht Brigaden mit entsprechender medizinischer Ausrüstung in das südeuropäische Land verlegt werden. Das Ministerium machte keine Angaben zur Zahl der Mitglieder je Brigade.

„Zusätzlich steht eine Gruppe mit rund 100 Menschen bereit, darunter führende Spezialisten des Verteidigungsministeriums auf dem Gebiet der Virologie und Epidemiologie“, hieß es in der Mitteilung. Die Experten hätten internationale Erfahrung im Kampf gegen Epidemien. Sie seien mit moderner Ausrüstung zur Diagnose und Desinfektion ausgestattet.

Erstmals ein Arzt nach einer Coronavirus-Infektion in Frankreich gestorben

14.34 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten haben ihre Beratungen über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie begonnen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. In der Telefonkonferenz soll es vor allem darum gehen, ob es bundesweite Ausgangsbeschränkungen gibt. Mit Ergebnissen wird ab etwa 16.30 Uhr gerechnet, dann wollen sich Teilnehmer zu den Beratungen äußern.

Neben Merkel nehmen auch die für den Kampf gegen die Ausbreitung und die Folgen des Coronavirus wichtigsten Minister teil.

13.54 Uhr: In Frankreich ist erstmals ein Arzt nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Wie der französische Gesundheitsminister Olivier Véran dem Radiosender „RTL“ erklärte, handle es sich seines Wissens nach um den ersten Fall. Nach Informationen des regionalen Fernsehsenders „France 3 Hauts-de-France“ soll es sich bei dem Verstorbenen um einen rund 60-jährigen Notarzt in Compiègne handeln.

Die Stadt liegt rund 80 Kilometer im Norden von Paris im Departement Oise, das zu den am stärksten von der Corona-Krise betroffenen Gebieten in Frankreich zählt. Bis zum Samstag wurden in Frankreich 14.459 Menschen von dem Virus infiziert, 562 Infizierte sind gestorben.

13.49 Uhr: Trotz Hamsterkäufen wegen der Coronavirus-Krise ist die Lebensmittelversorgung in Deutschland aus Sicht des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nicht gefährdet. Es gebe im Moment auch „keine Planung, die staatlichen Nahrungsmittelreserven in irgendeiner Form anzutasten“, sagte der Präsident des Bundesamtes, Christoph Unger, dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Auch die Wasser- und die Stromversorgung seien nicht gefährdet.

Unger riet von Hamsterkäufen ab. „Vorratshaltung ist gut, Hamstern ist unsinnig“, sagte er der Zeitung – auch wenn es natürlich mal vorkommen könne, dass es keine Backhefe oder kein Mehl gebe.

13.34 Uhr: Während die weltweiten Forderungen nach einer Verschiebung der Olympischen Sommerspiele immer lauter werden, haben zehntausende Menschen in Japan das Olympische Feuer gefeiert. Ungeachtet der Corona-Pandemie warteten viele Menschen stundenlang zusammen darauf, im Bahnhof Sendai in der Präfektur Miyagi die Flamme zu bewundern. Mehrere wichtige nationale Verbände in der ganzen Welt forderten derweil die Verschiebung des sportlichen Großereignisses auf das kommende Jahr.

So forderte der Chef des mächtigen US-Leichtathletikverbands, Max Siegel, das Olympische und Paralympische Komitee seine Landes (USOPC) am Samstag auf, sich wegen der Corona-Pandemie für die Verschiebung einzusetzen. „Es ist richtig und verantwortungsbewusst, der Gesundheit und Sicherheit aller Menschen Priorität einzuräumen und anzuerkennen, welchen Tribut diese schwierige Situation von unseren Athleten und ihren Olympiavorbereitungen fordert und fordern wird“, schrieb Siegel.

Coronavirus: Fast 400 Tote in 24 Stunden in Spanien

13.29 Uhr: Die Polizei in Bayern hat Dutzende Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung geahndet. Neben privaten Treffen wie „Corona-Partys“ hielten sich auch Geschäftsleute nicht an die Vorgaben, die seit dem Wochenende im Freistaat gelten. Bei mehr als 5300 Überprüfungen bis Sonntagmorgen stellten allein die Beamten in München über 160 Verstöße fest.

12.54 Uhr: Die tschechischen Grenzen sollen wegen der Coronavirus-Gefahr „viele Monate“ für Ein- und Ausreisende geschlossen bleiben, mindestens aber ein halbes Jahr. Das sagte der Leiter des tschechischen Coronavirus-Krisenstabs, der Epidemiologe Roman Prymula, im Fernsehsender „Prima“. Ausländer dürfen ausreisen, aber nicht wieder einreisen.

Ausnahmen gelten für grenznahe Berufspendler, die in Sachsen, Bayern und Österreich arbeiten. Werde diese Sonderregelung massiv von Unberechtigten missbraucht, höre die Gutmütigkeit auf, warnte Innenminister Jan Hamacek. Auch Lkw-Fahrer dürfen die Grenzkontrollstellen passieren, um den Warenverkehr zu gewährleisten.

12.24 Uhr: In Spanien sind innerhalb von 24 Stunden fast 400 weitere Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Es seien 394 neue Todesfälle registriert worden, teilte die Regierung in Madrid mit. Dies sei ein Anstieg um rund 30 Prozent.

12.18 Uhr: Der Iran hat 129 weitere Todesopfer durch das Coronavirus vermeldet. Die Zahl der Toten in dem Land stieg damit auf 1685, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Teheran mitteilte. Die Zahl der bestätigten Infektionen sei innerhalb von 24 Stunden um 1028 auf 21.638 gestiegen.

12.15 Uhr: In Brandenburg wird am Sonntagnachmittag eine Maschine mit rund 200 Touristen aus dem Coronavirus-Risikogebiet Ägypten erwartet. Die Urlauber werden voraussichtlich gegen 17.30 Uhr auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld landen, teilte der Interministerielle Koordinierungsstab Corona Brandenburg mit. Landkreis Dahme-Spreewald, Flughafengesellschaft und Hilfsorganisationen bereiten den Angaben zufolge die Ankunft vor.

Alle Passagiere müssten in Quarantäne, da Ägypten laut dem Robert Koch-Institut (RKI) zu den internationalen Coronavirus-Risikogebieten gehört. Jeder Kontakt zu anderen Flugreisenden werde verhindert. Angehörige dürfen die Rückkehrer nicht direkt in Empfang nehmen.

Coronavirus: Nachbesserungen bei Kredit- und Sonderprogrammen geplant

11.33 Uhr: In Norwegen können nun Menschen ihren Verdacht, sich selbst mit dem Coronavirus infiziert zu haben, den Gesundheitsbehörden online mitteilen. Auf der Webseite der Behörden liegt ein Schema bereit, in das man eintragen kann, welche Symptome man hat, seit wann und ob man an chronischen Krankheiten leidet. Die Angaben sind anonym und sollen dem Gesundheitsinstitut helfen, einen Überblick zu bekommen, wie viele an dem Virus erkrankt sein könnten.

Wie in vielen anderen Ländern kann auch in Norwegen nicht jeder getestet werden, der Erkältungssymptome hat. Bis Samstag waren in Norwegen rund 50.000 Menschen getestet worden, rund 2000 waren positiv. Sieben Menschen starben.

11.22 Uhr: Die Bundesregierung plant in der Coronavirus-Krise Nachbesserungen bei Kredit-Sonderprogrammen für mittelständische und große Unternehmen. Demnach soll die staatliche Förderbank KfW bei Betriebsmittelkrediten statt wie bisher 80 Prozent nun 90 Prozent des Kreditrisikos übernehmen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Wirtschaftsministeriums erfuhr.

11.06 Uhr: In Zeiten der Corona-Krise gehen laut der Deutschen Marktgilde mehr Menschen auf Wochenmärkte. Es habe in den letzten Tagen verstärkt Meldungen gegeben, dass das Interesse gestiegen sei, wie das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Es gebe dazu allerdings keine konkreten Zahlen.

Die Marktgilde führt für den Anstieg mehrere Gründe an. Zum einen sei der Wochenmarkt eine Einkaufsmöglichkeit unter freiem Himmel und daher mit wenig Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr verbunden. „Ich gehe davon aus, dass sich die Leute dort ein Stück weit wohler fühlen“, sagte der Assistent des Vorstandes, Ingo Johnson. Außerdem würden sich die Menschen auf einem Markt auch mehr verteilen als beispielsweise in einem Supermarkt.

10.54 Uhr: In Thailand ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen um ein Drittel auf fast 600 Fälle angestiegen. Nach Angaben des thailändischen Gesundheitsministeriums handelt es sich um die stärkste Zunahme innerhalb eines Tages seit Beginn der Pandemie. Der Anstieg betreffe vor allem die Hauptstadt Bangkok mit ihren mehr als zehn Millionen Einwohnern, teilte das Ministerium mit.

Das Ministerium forderte die Menschen auf, zu Hause zu bleiben und nicht ins Landesinnere zu reisen. Ärzte fordern mittlerweile eine Ausgangssperre, besonders für Bangkok.

10.22 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat für Deutschland weniger Neuinfektionen als am Vortag gemeldet. Das RKI gab die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen mit 18.610 an – e in Plus von 1948 seit dem Vortag. Am Samstag hatte das RKI 2705 Neuinfektionen gemeldet. Dazu erklärte das RKI laut RBB jedoch, am Wochenende würden nicht aus allen Ämtern Daten übermittelt. Der gemeldete Anstieg der Fallzahlen entspreche deswegen nicht der tatsächlichen Entwicklung.

Laut unseren Recherchen gibt es aktuell 22.417 Infektionen in Deutschland. Das RKI, das nur die elektronisch übermittelten Zahlen aus den Bundesländern berücksichtigt und seine Aufstellung einmal täglich aktualisiert, registrierte bislang 55 Todesfälle, nach unseren Recherchen sind es 84. Mehr dazu hier: Coronavirus: Darum variieren die Zahlen der Infektionen

Zahl der Coronavirus-Fälle in der Türkei sprunghaft gestiegen

9.15 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Türkei ist erneut sprunghaft gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der positiv Getesteten um 277 auf 947, wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Samstagabend auf Twitter mitteilte. Zwölf Menschen starben demnach an einem Tag an Covid-19, damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf 21.

Innerhalb von 24 Stunden seien rund 3000 Menschen getestet worden. Die Türkische Ärztevereinigung (TTB) startete eine Kampagne in den sozialen Medien und forderte ausgedehnte Tests auf das Coronavirus. Sie kritisiert, dass davon zu wenig durchgeführt werden, und geht davon aus, dass die Dunkelziffer der Infizierten hoch ist.

Die Türkei hat zahlreiche Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus erlassen. Unter anderem sind Cafés und Bars geschlossen und Sport- und Kulturveranstaltungen abgesagt. In der Nacht zu Sonntag trat eine Ausgangssperre für Menschen ab 65 Jahren und für chronisch Kranke in Kraft.

8.33 Uhr: In Teheran haben wegen der Corona-Krise ab Sonntag außer Apotheken und größeren Supermärkten alle Geschäfte geschlossen. Das gab das Gouverneursamt der iranischen Hauptstadt laut der Nachrichtenagentur Isna bekannt. Polizeikontrollen sollen dafür sorgen, dass die Geschäfte auch zu bleiben, hieß es. Damit will die Verwaltung erreichen, dass die mehr als zehn Millionen Teheraner zuhause bleiben. Am Vormittag hatten jedoch kleinere Supermärkte sowie einige andere Geschäfte im Norden Teherans noch geöffnet.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums war die Zahl der Corona-Toten im Iran bis zum Samstag auf 1556 gestiegen. Die Zahl der Infizierten stieg demnach auf über 20.000. Internationale Experten gehen allerdings davon aus, dass die Infizierten-Zahl deutlich höher liegen könnte als von offiziellen Stellen bekanntgegeben wird.

7.47 Uhr: Kuba hat am Sonntag ein Ärzteteam nach Italien geschickt, das die italienischen Kollegen bei ihrem Kampf gegen das Coronavirus unterstützen soll. Die 52 Ärzte und Krankenpfleger sollten in der Lombardei, dem aktuellen Brennpunkt der Corona-Krise, eingesetzt werden, teilte das Gesundheitsministerium in Havanna mit.

Den kubanischen Behörden zufolge werden die Mediziner in der Lombardei auf Anfrage Italiens zunächst für bis zu drei Monate arbeiten. In Italien sind schon mehr als 4000 Menschen an dem Coronavirus gestorben. In Kuba selbst sind nach offiziellen Angaben aktuell 20 Menschen mit dem Virus infiziert, eine Person starb daran.

Das medizinische Personal aus Kuba ist Teil des Internationalen Henry Reeve Kontingents, das der inzwischen verstorbene damalige Staats- und Regierungschef Fidel Castro 2005 gründete, um in Krisensituationen zu helfen. 2017 wurde es von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgezeichnet.

7.31 Uhr: Trotz des weltweiten Kampfes gegen die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 haben sich nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 300.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 13.000 Covid-19-Tote seien bisher gezählt worden, berichteten die Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins am Samstag (Ortszeit) weiter.

In den USA schnellte die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten binnen nur einer Woche um mehr als das Zehnfache auf mehr als 24.000 Fälle in die Höhe. Fast ein Viertel der US-Bevölkerung, 80 Millionen von 330 Millionen Einwohnern, sind inzwischen von mehr oder weniger harschen Ausgangssperren betroffen. Solche Einschränkungen gibt es in Kalifornien, Illinois, New York, New Jersey und Connecticut.

Großbritannien: Coronavirus-Risikogruppen sollen drei Monate zu Hause bleiben

6.11 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie sollen in Großbritannien bis zu 1,5 Millionen Menschen, die wegen Vorerkrankungen als besonders anfällig gelten, mindestens drei Monate zuhause bleiben. Die britischen Gesundheitsbehörden forderten Menschen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko am Sonntag auf, „zusätzliche“ Maßnahmen zu ergreifen, um sich selbst „abzuschirmen“.

„Die Menschen sollten zuhause bleiben, unser staatliches Gesundheitssystem schützen und Leben retten“, erklärte Robert Jenrick, Staatssekretär für kommunale Angelegenheiten. Die Aufforderung gilt unter anderem für Blut- oder Knochenkrebspatienten sowie für Menschen, die unter Mukoviszidose leiden oder Patienten nach einer Organtransplantation. Lesen Sie hier, wie sich die Briten in der Coronakrise um die 93 Jahre alte Queen sorgen.

5.35 Uhr: US-Vizepräsident Mike Pence und seine Frau Karen haben sich nicht mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das Testergebnis sowohl für Pence als auch für die „Second Lady“ sei negativ ausgefallen, teilte die Sprecherin des Vizepräsidenten, Katie Miller, am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Pence hatte zuvor angekündigt, er und seine Frau würden sich einem Coronavirus-Test unterziehen, nachdem sich ein Mitarbeiter mit dem Virus infiziert habe.

Coronavirus: Südkorea meldet abnehmende Fallzahlen

4.55 Uhr: Südkorea erlebt weiter einen starken Wechsel von an- und absteigenden Zahlen bei den erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Samstag seien 98 Fälle hinzugekommen, meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag. Am Freitag waren 147 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden. Die Gesamtzahl stieg auf knapp 8900. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung gebracht werden, wurde mit 104 angegeben.

Die Mehrheit der neu gemeldeten Infektionsfälle wurde erneut in der südöstlichen Millionenstadt Daegu und der umliegenden Region festgestellt. Die größte Häufung im Land gibt es unter Anhängern der christlichen Sekte Shincheonji-Kirche Jesu, die in Daegu stark vertreten ist und auch Verbindungen nach China hat.

Coronavirus-Krise: Italien ordnet Schließung „nicht lebenswichtiger“ Unternehmen an

2.47 Uhr: Die italienische Regierung hat im Kampf gegen das Coronavirus die Schließung aller „nicht lebensnotwendigen“ Unternehmen und Fabriken beschlossen. Ministerpräsident Giuseppe Conte sagte in einer Fernsehansprache, die Regierung habe entschieden, landesweit jegliche Produktion einzustellen, die für die Grundversorgung „nicht absolut notwendig, entscheidend und unverzichtbar“ sei. Die Zahl der Todesopfer in Italien war zuvor binnen 24 Stunden um fast 800 in die Höhe geschnellt. Ausgenommen von der Schließung seien unter anderem Lebensmittelgeschäfte und Apotheken.

Samstag, 21. März 2020: Erster Coronavirus-Schnelltest in den USA zugelassen

23.13 Uhr: In den USA ist ein Schnelltest zugelassen worden, der innerhalb von 45 Minuten eine Infizierung mit neuartigen Coronavirus nachweisen soll. Die beschleunigte Zulassung markiere einen wichtigen Schritt, um die Verfügbarkeit und die Geschwindigkeit von Tests zu erhöhen, erklärte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA, Stephen Hahn, am Samstag.

Der Test soll dem Hersteller Cepheid zufolge vorwiegend in Krankenhäusern zum Einsatz kommen und eine mögliche Infektion mit Sars-CoV-2 innerhalb von 45 Minuten erkennen. In der FDA-Mitteilung hieß es, der Test ermögliche es, „innerhalb von Stunden“ Ergebnisse zu bekommen. Bisher müssen Tests in den USA an Labore geschickt werden; Ergebnisse sind in der Regel erst nach mehreren Tage verfügbar. Cepheid will die Tests ab kommender Woche ausliefern.

So funktioniert der Test Cepheid zufolge: Bei einem Patienten wird mit einem Wattestäbchen eine Probe entnommen, zum Beispiel aus der Nase. Die Probe wird dann in eine spezielle Lösung des Herstellers gegeben und in eine kleine Kartusche transferiert – nicht unähnlich einer Druckerpatrone. Diese wird dann in einem bereits für die Prüfung auf andere Infektionen zugelassenen Diagnostik-Gerät analysiert. Weltweit gebe es bereits 23.000 der sogenannten GeneXpert Maschinen, fast 5000 davon in den USA, erklärte das Unternehmen.

21.05 Uhr: Nicht nur in Italien spitzt sich die Lage zu. Auch in Spanien steigt die Zahlt der Infektionen mit dem Coronavirus drastisch. Experten warnen nun vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems. Eine „totale“ Isolierung der Menschen sei deshalb nun „unerlässlich“, fordern 69 renommierte Epidemiologen, Molekularbiologen und Wissenschaftler anderer Fachbereiche in einem am Samstag veröffentlichten offenen Brief.

In Spanien sind in Folge der Pandemie mehr als 1300 Menschen gestorben. Weitere Informationen: Gesundheitssystem in Spanien droht wegen Coronavirus zusammenzubrechen.

20.02 Uhr: Laut dem interaktiven Coronavirus-Monitor ist die Zahl mit den Infektionen in Deutschland weiter angestiegen. Derzeit sind fast 22.000 Menschen mit dem Erreger infiziert. 83 Menschen starben in Folge der Infektionen.

19.20 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten an diesem Sonntag (ab 14.00 Uhr) über weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. In der Telefonkonferenz wird es vor allem darum gehen, ob es bundesweite Ausgangsbeschränkungen gibt.

Neben Merkel nehmen auch die für den Kampf gegen die Ausbreitung und die Folgen des Coronavirus wichtigsten Minister teil. So sollen neben Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auch Innenminister Horst Seehofer (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) dabei sein.

Einige Bundesländer - allen voran Bayern - haben ihre Bestimmungen bereits verschärft. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte den Samstag als wichtigen Tag bei der Entscheidung über mögliche Ausgangssperren bezeichnet. „Wir werden uns das Verhalten der Bevölkerung an diesem Wochenende anschauen“, sagte er dem „Spiegel“.

18.15 Uhr: Im Zuge der Coronavirus-Pandemie hat Italien an nur einem Tag fast 800 Tote vermeldet. Insgesamt stieg die Zahl der Toten auf 4825, teilte der Zivilschutz in Rom mit. Das sind 793 mehr als am Vortag. Damit erreichte die Zahl der täglichen Todesopfer der Pandemie in dem EU-Land ebenso einen neuen traurigen Rekord wie die Zahl der Neuansteckungen, die mit 6557 angegeben wurde.

Mit 546 die meisten Todesfälle am Samstag wurden in der Region Mailand in der norditalienischen Region Lombardei registriert.

18.08 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Bundesländer entmachten und Infizierte per Handy orten lassen.

18.03 Uhr: Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat Boliviens Übergangsregierung eine landesweite Ausgangssperre beschlossen. Am Sonntag um Mitternacht trete eine „vollständige Quarantäne im ganzen Land“ in Kraft, erklärte Übergangspräsidentin Jeanine Áñez. Dies beinhalte, dass „wir 24 Stunden am Tag zu Hause sein müssen“. Pro Haushalt dürfe nur ein Mensch das Haus verlassen, um in Versorgungszentren einzukaufen, die täglich bis zum Mittag geöffnet hätten.

17.18 Uhr: Als weiteres Land Lateinamerikas hat Kolumbien wegen der Coronavirus-Pandemie eine weitgehende Ausgangssperre von fast drei Wochen angekündigt. Die Maßnahme solle von Mittwoch 0 Uhr Ortszeit an zunächst bis zum 13. April gelten, sagte Präsident Iván Duque am Freitagabend (Ortszeit). Die Menschen dürften dann nur noch wegen dringender Angelegenheiten das Haus verlassen, etwa um Lebensmittel einzukaufen und zur Apotheke oder zum Arzt zu gehen.

Coronavirus: Berliner Senat beschließt weitere Maßnahmen

17.13 Uhr: Der Berliner Senat hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie beschlossen. Ab Sonntag dürften in der Hauptstadt keine Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen mit mehr als zehn Personen mehr stattfinden, teilte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) mit. Gaststätten