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Angst vor Coronavirus: Ausschreitungen vor Quarantänestation

| Lesedauer: 113 Minuten
Coronavirus: USA holen Kreuzfahrt-Passagiere heim

Coronavirus- USA holen Kreuzfahrt-Passagiere heim

Die USA haben hunderte ihrer Staatsbürger von dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" geholt, das in Japan unter Quarantäne steht. 40 US-Passagiere haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert und müssen in Krankenhäusern in Japan bleiben.

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Über 2000 Menschen sind bereits am Coronavirus gestorben, die Zahl der Infizierten steigt nun auf knapp 75.000. Alle Infos im Newsblog.

Berlin. 
  • China hat einen neuen Höchststand bei den Coronavirus-Infektionen gemeldet
  • Inzwischen liegt die Zahl der mit der Lungenkrankheit infizierten Menschen bei knapp 75.000, mehr als 2000 Menschen sind bereits an den Folgen des Virus gestorben
  • Auch zwei infizierte Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ sind tot
  • Deutsche Passagiere von der „Diamond Princess“ sollen am Wochenende in Berlin ankommen
  • In der Ukraine ist es aus Angst vor dem Coronavirus zu Ausschreitungen gekommen
  • Die Suche nach einem Impfstoff läuft auf Hochtouren, mit einem ersten experimentellen Impfstoff ist noch in diesem Jahr zu rechnen
  • China weist drei Journalisten des „Wall Street Journals“ aus – wegen rassistischem Kommentar
  • Russland hat eine Einreisesperre gegen Chinesen verhängt

Das Coronavirus fordert immer mehr Todesopfer. Nun starben auch zwei Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ – ein 87 Jahre alter Japaner und eine 84 Jahre alte Japanerin.

Derzeit sind rund 75.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Eine neue Zählweise sorgt allerdings für Verwirrung. Dadurch ist die Zahl neuer Coronavirus-Fälle in China auf dem tiefstem Stand seit fast einem Monat. Außerhalb des chinesischen Festlands sind bislang mehr als 1000 Infektionen und acht Todesopfer bekannt – davon 16 Infektionen in Deutschland.

Hinweis: Wir haben diesen Newsblog geschlossen. Alle weiteren Nachrichten finden Sie in unserem neuen Coronavirus-Newsblog.

Donnerstag, 20. Februar: Ausschreitungen vor Coronavirus-Quarantänestation

19.29 Uhr: Begleitet von Ausschreitungen sind Dutzende Ukrainer aus der chinesischen Stadt Wuhan am Donnerstagabend in einer Quarantänestation in der Zentralukraine angekommen. Auf der Fahrt dorthin wurden mehrere Scheiben der Busse eingeworfen, wie Live-Bilder im ukrainischen Fernsehen zeigten. Informationen über Verletzte gab es zunächst nicht. Die Polizei musste für den Konvoi eine brennende Barrikade räumen.

Hunderte Menschen hatten gegen die Rückkehr aus Angst vor dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 demonstriert. Sie waren teilweise mit Eisenstangen bewaffnet. Es flogen Steine. Mehrere Hundert Polizisten waren im Einsatz, um die Lage zu beruhigen. Anwohner hatten eine Verbindungsstraße zu der Quarantänestation blockiert. Die 45 Ukrainer müssen in den nächsten zwei Wochen in dem Sanatorium bleiben. In der Ukraine wurde bisher keine Infektionen mit dem Virus gemeldet.

19.10 Uhr: Eine Maschine mit Rückkehrern aus der vom neuen Coronavirus besonders betroffenen chinesischen Stadt Wuhan soll nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) an diesem Freitag in Stuttgart landen. Das DRK übernehme im Auftrag der Bundesregierung die Betreuung, sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation am Donnerstag in Berlin. Nähere Angaben zur Anzahl der Personen machte der Sprecher nicht.

Die Behörden gehen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur davon aus, dass die Personen gesund sind. Nach ihrer Ankunft sollen die Reisenden untersucht werden und dann wohl in eine Quarantäne-Station im Landkreis Esslingen gebracht werden. Das DRK hatte bereits eine Quarantäne-Station in Germersheim (Rheinland-Pfalz) betrieben und betreut aktuell eine in Berlin.

18.18 Uhr: Das neuartige Coronavirus führt zu schweren Einnahmeeinbußen bei den Fluggesellschaften in der Asien-Pazifik-Region. Die Internationale Luftverkehrsvereinigung IATA bezifferte die Summe am Donnerstag auf geschätzt 27,8 Milliarden Dollar (25,8 Milliarden Euro). Zugrunde liegt ein Rückgang der Passagierzahlen um 13 Prozent aufs ganze Jahr gerechnet. Vor allem betroffen sind Airlines in China, wo das Virus seinen Ursprung hat.

Die IATA erwartet, dass die Covid-19-Epidemie ähnlich verlaufen wird wie die Sars-Epidemie vor knapp 20 Jahren. Damals waren die Passagierzahlen sechs Monate lang gesunken, stiegen dann aber sehr schnell wieder an. Mehrere Fluggesellschaften haben ihre Flüge nach China eingestellt, darunter die Lufthansa.

15.21 Uhr: Deutsche Passagiere des in Japan liegenden Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“, auf dem Hunderte Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, werden am Wochenende in Berlin erwartet.

Voraussichtlich am Samstag werde eine Maschine mit den Menschen ankommen, sagte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Donnerstag. Unter den sechs Passagieren sind demnach zwei Berliner. Beide seien negativ auf Sars-CoV-2 getestet. Geplant sei, sie zunächst 14 Tage zu Hause zu isolieren. Das Verfahren sei mit allen beteiligten Behörden in Bund und Ländern abgestimmt.

Die Menschen – vier deutsche Staatsangehörige und zwei Ehepartner – fliegen mit einem italienischen Rückholflug zunächst nach Rom. Dann reisen sie nach Berlin weiter, wo Amtsärzte sie in Empfang nehmen. Diejenigen, die nicht in der Hauptstadt wohnen, werden von DRK-Mitarbeitern in ihre Heimatorte gebracht.

Dutzende Coronavirus-Fälle in südkoreanischer Sekte

11.12 Uhr: Eine Sekte in Südkorea hat sich zu einer Brutstätte des neuartigen Coronavirus entwickelt: Allein 38 Mitglieder der Religionsgemeinschaft Shincheonji Church of Jesus in der Stadt Daegu erkrankten bisher an dem Virus, wie die Behörden mitteilten. Sie steckten sich demnach bei einer 61-jährigen Anhängerin der Sekte an, die Virustests zunächst verweigert hatte und weiter zu religiösen Messen gegangen war.

Nach Behördenangaben wurden rund tausend Menschen, die zuvor die gleichen Gottesdienste wie die erkrankte Frau besucht hatten, aufgerufen, sich in eine selbst auferlegte Quarantäne zu begeben. Die Notaufnahmen aller großen Krankenhäuser wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen.

In der südöstlichen Stadt Cheongdo in Südkorea ist erstmals ein Mensch gestorben, der mit dem Coronavirus infiziert war. Die betroffene Person sei in einem Krankenhaus in der südöstlichen Stadt Cheongdo in Behandlung gewesen, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mit. Ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelte, wurde zunächst nicht bekanntgegeben.

Studie: Auftauchen von neuem Coronavirus keine Überraschung

10.52 Uhr: Schon vor einem Jahr haben chinesische Wissenschaftler eindringlich vor dem möglichen Auftauchen eines neuen Coronavirus gewarnt. Ihre Studie liest sich wie das Drehbuch für die jetzige Epidemie. Sie schrieben darin: Es sei „höchst wahrscheinlich“, dass der Erreger von Fledermäusen ausgehen werde. „Und es gibt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass es in China passiert“, hieß es in der Studie, die im März 2019 im Fachjournal „Viruses“ veröffentlicht wurde.

Die Autoren sind vier Forscher des Instituts für Virologie in der heute schwer von der Covid-19 genannten Lungenkrankheit betroffenen Metropole Wuhan und der Universität der chinesischen Akademie der Wissenschaften.

Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus auch im Iran und in Südkorea

9.43 Uhr: Nach dem Tod zweier Covid-19-Patienten in Ghom sollen in der iranischen Stadt Sondermaßnahmen ergriffen werden. Alle Schulen und Hochschulen in Ghom wurden vorläufig geschlossen, wie die staatliche Nachrichtenagentur IRNA berichtete. Das Gesundheitsministerium schickte Expertenteams in die Stadt 140 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran. Alle Familienangehörigen der beiden Toten sollen auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet werden. Außerdem wurden die fast 1,2 Millionen Einwohner der Stadt gebeten, unnötigen physischen Kontakt zu vermeiden.

Auch in der südkoreanischen Millionenstadt Daegu sollen die Bewohner vorläufig zuhause zu bleiben. Es handle sich um eine Empfehlung von Bürgermeister Kwon Young Jin, sagte ein Sprecher. Die Bewohner sollten möglichst nicht nach draußen gehen. In Daegu leben rund 2,5 Millionen Menschen. Südkoreas Gesundheitsbehörden hatten zuvor 31 neue Infektionsfälle im Land gemeldet, davon allein 30 in Daegu und der Provinz Nord-Gyeongsang im Südosten.

Coronavirus – Zwei „Diamond Princess“-Passagiere tot

7.05 Uhr: Zwei mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Passagiere von Bord des Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“ in Japan sind gestorben. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise in Tokio berichtete, handelt es sich bei den Opfern um einen 87 Jahre alten Japaner und eine 84 Jahre alte Japanerin.

Sie waren positiv getestet und vom Schiff ins Krankenhaus gebracht worden, wo sie nun starben. Damit beklagt Japan inzwischen drei Todesopfer infolge von Virus-Infektionen im Land. Unterdessen ging die Ausschiffung der Passagiere der in Yokohama liegenden „Diamond Princess“ weiter.

Erneut mehr als 100 Tote an Coronavirus in China

4.13 Uhr: Dem Coronavirus sind in China nach offiziellen Angaben erneut mehr als 100 Menschenleben zum Opfer gefallen. Auffällig war allerdings ein starker Rückgang neu bestätigter Erkrankungen, der offenbar auf eine erneut abgeänderte Zählweise der chinesischen Behörden zurückzuführen ist.

Wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte, kamen landesweit 114 Tote hinzu. Wurden am Mittwoch noch 1749 neue Infektionen mit dem Erreger bestätigt, waren es am Donnerstag nur noch 394 Fälle.

Wie aus einem am Mittwoch veröffentlichen Papier der Gesundheitskommission hervorgeht, sollen klinische Diagnosen nicht mehr als offiziell bestätige Fälle in die Statistik einfließen. Die besonders betroffene Provinz Hubei, wo das Virus ursprünglich in der Millionenstadt Wuhan ausgebrochen war, hatte vergangene Woche damit begonnen, auch solche Diagnosen zu zählen, die auf einer Kombination von Faktoren wie etwa Lungenbildern und dem körperlichen Zustand beruhen.

Nun sollen wieder nur Labortests maßgeblich sein, die aber laut Experten in der Vergangenheit auch offensichtliche Erkrankungen nicht immer gleich erkannt haben.

In Hubei gingen die neuen Infektionen am Donnerstag im Vergleich zum Vortag von 1649 auf 349 zurück. Insgesamt haben in China nach den offiziellen Angaben bislang 74.576 Menschen die Covid-19 genannte Lungenkrankheit, die vom Coronavirus ausgelöst wird.

Mittwoch, 19. Februar: Nur noch drei Patienten in Bayern im Krankenhaus

17.22 Uhr: Jetzt hat auch der Iran, der sich bislang kaum zu möglichen Fällen von Infizierten äußern wollte, zwei Todesfälle zu beklagen. Das gab der Leiter der Medizinischen Fakultät der Stadt Ghom im Zentraliran am Mittwoch laut Nachrichtenagentur Mehr bekannt. Bei den beiden waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch zum ersten Mal das neue Coronavirus nachgewiesen worden. Beide waren umgehend in Quarantäne geschickt worden.

15.51 Uhr: Von den ursprünglich 14 Coronavirus-Patienten in Bayern sind nur noch drei im Krankenhaus. Ein weiterer Betroffener aus der München Klinik Schwabing sei entlassen worden, teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit. In dem Krankenhaus befinden sich nun noch drei mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierte. Alle 14 Infektionen im Freistaat standen in Zusammenhang mit dem Stockdorfer Autozulieferer Webasto. Dort hatte eine chinesische Kollegin den Erreger im Januar während einer Dienstreise unwissentlich eingeschleppt.

Coronavirus: Chinesische Wasserspringer müssen auf Springertag in Rostock verzichten

14.59 Uhr: Wegen der Auswirkungen des Coronavirus müssen die Wasserspringer beim Springertag in Rostock auf ein Kräftemessen mit der Topnation China verzichten. „Das ist der Situation geschuldet, dass keiner das Risiko einer Ansteckung eingehen will“, sagte Deutschlands derzeit beste Wasserspringerin Tina Punzel in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des Deutschen Schwimm-Verbands. „Damit sind diesmal wohl zwei Plätze mehr auf dem Podium zu haben, was es vielleicht sogar spannender macht, weil der Ausgang des Wettkampfs weniger vorbestimmt ist.“

Kritik am Umgang der japanischen Behörden mit Kreuzfahrtschiff

14.37 Uhr: Nachdem mehrere hundert Passagiere das Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ verlassen hatten, müssen alle Passagiere an Bord bleiben, die entweder Kontakt mit Infizierten hatten oder deren Testergebnisse noch nicht vorlagen. Unter ihnen verbreitete sich das Virus nochmals weiter: Es seien 79 neue Infektionsfälle festgestellt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Damit wurde an Bord inzwischen bei 621 Menschen der Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19 diagnostiziert.

In einem für Japan völlig unüblichen Schritt äußerte ein angesehener Infektions-Experte heftige Kritik an den Behörden und deren Umgang mit der Krise. Die Zustände auf der „Diamond Princess“ seien „völlig chaotisch“, berichtete Professor Kentaro Iwata von der Fakultät für Infektionskrankheiten der Universität Kobe.

Der Umgang mit dem Virus auf dem US-Schiff sei „völlig unangemessen“, sagte Iwata nach einer Inspektion. „Es gibt keine klare Abgrenzung zwischen den grünen (gesunden) Zonen und den roten (potenziell infizierten) Zonen. Und das Personal läuft hin und her“, berichtete der Professor in im Internet verbreiteten Videos, die innerhalb kürzester Zeit hunderttausende Mal angeschaut wurden.

Offenbar könne sich ein Kreuzfahrtschiff unter solchen Umständen als Inkubator für Infektionen erweisen, sagte auch Peter Walger von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Die Passagiere seien offenbar einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt gewesen. „Das verlangt eine gute Aufarbeitung.“

China weist drei Journalisten des „Wall Street Journals“ aus

14.05 Uhr: Aus Protest gegen einen als „rassistisch“ empfundenen Kommentar im „Wall Street Journal“ zum Ausbruch der Lungenkrankheit weist China drei Korrespondenten der Zeitung aus. Sie hatten China als „wahren kranken Mann Asiens“ beschrieben. Ihnen werde mit sofortiger Wirkung die Akkreditierung entzogen, teilte der Sprecher des Außenministeriums, Geng Shuang, am Mittwoch vor der Presse in Peking mit. Es ist das erste Mal seit Jahrzehnten, dass China Korrespondenten auf einmal ausweist.

Coronavirus erstmals auch im Iran registriert

13.39 Uhr: Im Iran sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums zum ersten Mal die neuen Coronaviren nachgewiesen worden. In der Stadt Ghom im Zentraliran seien die Tests bei zwei Menschen positiv ausgefallen, so ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch laut Nachrichtenagentur Isna. Beide seien umgehend in Quarantäne geschickt worden. Bis jetzt hatte der Iran Berichte und Gerüchte über Covid-19-Fälle vehement zurückgewiesen.

Zwei Hessen nach Kreuzfahrt auf „Westerdam“ in häuslicher Isolation

12.51 Uhr: Unter den Passagieren des vom Coronavirus betroffenen Kreuzfahrtschiffs „Westerdam“ sind auch zwei Hessen. Die beiden deutschen Staatsbürger befänden sich in häuslicher Isolation außerhalb Hessens und stünden in engem Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Wiesbaden am Mittwoch. Nähere Angaben zu Aufenthaltsort und Gesundheitszustand könne man nicht machen.Bei einer US-Passagierin der „Westerdam“ war am Wochenende bei der Weiterreise in Malaysia überraschend eine Infektion festgestellt worden.

Mehrere asiatische Länder hatten dem Kreuzfahrtschiff aus Sorge vor einer möglichen Einschleppung des Virus Sars-CoV-2 das Anlegen untersagt. Erst Kambodscha stimmte dem schließlich zu.Dort mussten Passagiere des Kreuzfahrtschiffes aber zunächst auf ihre Heimreise warten, darunter auch einige der 57 deutschen Urlauber. Ob die Hessen darunter sind, war unklar.

Wegen Coronavirus: RTL mit drastischer Entscheidung

11.12 Uhr: RTL überträgt am Wochenende den großen Preis von Vietnam – allerdings ohne Vor-Ort-Berichterstattung, wie der Sender mitteilt. „Aufgrund der nicht kalkulierbaren Verbreitung des Coronavirus und den Risiken für die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen wird RTL von einer Vor-Ort-Berichterstattung des Formel 1 Rennens aus Vietnam am 5. April absehen. Die komplette Produktion der Livesendung wird stattdessen nach Köln verlagert“, heißt es in einer Mitteilung.

Coronavirus beeinträchtigt Adidas-Geschäft in China

9.40 Uhr: Das Coronavirus belastet die Geschäfte des Sportartikelherstellers Adidas in China. So sei eine erhebliche Anzahl eigener sowie auch Partnerläden derzeit geschlossen, teilte Adidas am Mittwoch in Herzogenaurach mit. In den übrigen Läden sei das Kundenaufkommen zudem deutlich gesunken. Infolgedessen liege die Geschäftstätigkeit in China seit dem chinesischen Neujahr am 25. Januar etwa 85 Prozent unter dem Vorjahresniveau, hieß es. Die Aktie reagierte am Morgen mit Abschlägen auf die Neuigkeiten.

Auf die Geschäftstätigkeit außerhalb Chinas habe Adidas noch keine wesentlichen Auswirkungen feststellen können, auch wenn in anderen Märkten - vor allem Japan und Südkorea - ein etwas reduziertes Kundenaufkommen beobachtet worden sei. Das Ausmaß der Gesamtauswirkungen des Coronavirus lasse sich derzeit nicht zuverlässig beziffern. Weitere Details will das Unternehmen mit der Veröffentlichung der Jahreszahlen am 11. März nennen.

Russland verhängt Einreisesperre gegen Chinesen wegen Coronavirus

09.34 Uhr: Russland hat aus Sorge vor einer Einschleppung des Coronavirus Sars-CoV-2 eine zeitweise Einreisesperre für Chinesen verhängt. Betroffen seien von diesem Donnerstag an alle geplanten Einreisen zum Arbeiten oder für touristische und Studienzwecke, heißt es in einer Verfügung von Regierungschef Michail Mischustin. Russische Medien bezeichneten den ungewöhnlichen Schritt eines solchen „Totalverbots“ am Mittwoch als beispiellos.

Das Verbot gilt nur für chinesische Staatsbürger, nicht für andere aus China kommende Reisende, wie die Zeitung „Kommersant“ berichtete. Allein 2019 reisten 2,3 Millionen Chinesen nach Russland ein, wie das Blatt nach Angaben des Inlandsgeheimdiensts FSB schrieb, der für den Grenzschutz zuständig ist. Arbeitgeber im Osten Russlands befürchten dem Bericht zufolge nun, dass die Arbeitskräfte knapp werden könnten. In der Region arbeiten viele Chinesen im Bau und in der Landwirtschaft.

Offiziell ist in Russland keine akute Infektion mit Sars-CoV-2 bekannt. Zwei Chinesen gelten als geheilt von Covid-19, der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit. Auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ in Japan gibt es nach offiziellen Angaben ein infiziertes russisches Ehepaar.

Japans Exporte sinken nicht so stark wie befürchtet

7.08 Uhr: Das Coronavirus hat die japanischen Exporte zum Jahresauftakt belastet – allerdings nicht so stark wie befürchtet. Die Ausfuhren gingen im Januar im Jahresvergleich um 2,6 Prozent zurück, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Das ist der 14. monatliche Rückgang bei den Exporten in Folge. Allerdings verlangsamte sich das Tempo erneut.

Im Dezember waren die Ausfuhren noch um 6,3 Prozent gefallen. Experten hatten dagegen damit gerechnet, dass die Geschwindigkeit des Rückgangs unter anderem wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus in China, dem zweitwichtigsten Handelspartner des Landes, wieder an Fahrt aufnimmt.

Die Ausfuhren nach China gingen im Jahresvergleich um 6,4 Prozent zurück, nachdem sie im Dezember noch leicht zulegen konnten. Auch in die Vereinigten Staaten, dem wichtigsten Abnehmer japanischer Güter, gingen die Exporte erneut deutlich zurück. Allerdings fiel das Minus mit 7,7 Prozent deutlich geringer aus als noch zum Ende des Jahres 2019.

Zulegen konnte dagegen der Wert der Güter, die japanische Unternehmen nach Europa verkauft haben. Hier zogen vor allem die Ausfuhren nach Großbritannien im letzten Monat der EU-Zugehörigkeit des Landes deutlich an.

Lungenkrankheit Covid-19: Wie schnell ist ein Impfstoff einsetzbar?

6.45 Uhr: Angesichts der Ausbreitung des neuen Coronavirus erscheint es fraglich, ob die Epidemie bald gestoppt werden kann. Umso wichtiger wäre ein Impfstoff. Mitte Februar einigten sich 400 Experten auf einer Konferenz in Genf, die Suche danach zu beschleunigen, wie der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, mitteilte.

In vielen Ländern wird derzeit an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Doch wie schnell könnte er einsatzbereit sein?„Ich bin insgesamt sehr sicher, dass wir erste experimentelle Impfstoffe noch dieses Jahr sehen werden“, sagt der Virologe Gerd Sutter von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ob und wann sie an Menschen getestet werden könnten, sei eine andere Sache.

„Die Entwicklung eines Impfstoffs ist ein langwieriger, mühsamer Prozess, vor allem die Zulassung und die klinische Prüfung eines Kandidaten.“Gemeinhin werden für die Entwicklung von Impfstoffen etwa 15 Jahre veranschlagt. Für das Mers-Virus, das 2012 auf der Arabischen Halbinsel entdeckt wurde und das auch zu den Coronaviren gehört, wird ein Impfstoff erst seit 2018 klinisch geprüft.

Über 2000 Todesfälle durch das Coronavirus

6.33 Uhr: Wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilt, sei die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus im Vergleich zum Vortag um 136 auf 2004 gestiegen.

Von den 136 Todesopfern kamen allein 132 aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei. Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten in China um 1749 auf 74.185 Fälle. Chinesische Staatsmedien berichten zudem, dass inzwischen mindestens 3000 Ärzte und Krankenhausmitarbeiter mit dem Virus infiziert seien.

Coronavirus-Quarantäne: Erste Passagiere verlassen „Diamond Princess“

4.13 Uhr: In Japan haben die ersten Passagiere das zuvor unter Quarantäne gestellte Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ verlassen. Als erstes soll eine Gruppe bestehend aus rund 500 älteren Passagieren, die negativ auf den Erreger getestet und abschließend von Ärzten an Bord befragt wurden, das Schiff verlassen.

Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen an Bord werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit. 542 Passagiere des Kreuzfahrtschiffes wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Alle Personen an Bord sind inzwischen getestet worden. Unter den Infizierten befindet sich auch ein deutsches Ehepaar.

Dienstag, 18. Februar: 542 Coronavirus-Infektionen auf „Diamond Princess“

19.37 Uhr: Die negativen Folgen des Coronavirus schlagen nun doch am Aktienmarkt durch: Eine Umsatzwarnung von Apple hat die euphorischen Anleger am deutschen Aktienmarkt am Dienstag wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Rekordjagd, die den deutschen Leitindex zum Wochenstart bis auf 13 795 Punkte getrieben hatte, ist vorerst gestoppt. Der Dax schloss 0,75 Prozent tiefer auf 13 681,19 Punkte.

18.59 Uhr: Die Sorgen um ihre Gesundheit bewegt derzeit auch viele Reisende. Wie kann man sich auf Reisen vor dem Coronavirus schützen? Was tun, wenn Flüge gestrichen werden? Die wichtigsten Fragen und Antworten liefert unsere Redaktion hier: Reisen in Zeiten des Coronavirus: Das sollten Sie beachten.

18.04 Uhr: Nach dem Ende der Quarantäne auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ in Japan sollen nach dem Willen der Bundesregierung auch die Deutschen an Bord möglichst bald heimkehren können. „Wir bemühen uns intensiv darum, den nicht erkrankten und ausreisewilligen deutschen Passagieren der “Diamond Princess’ eine baldige Rückkehr nach Deutschland zu ermöglichen“, hieß es am Dienstag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin.

Dazu stehe das Ministerium „in engem Austausch mit unseren europäischen Partnern“. Die „Diamond Princess“ war am 5. Februar wegen des neuartigen Coronavirus unter Quarantäne gestellt worden. Von den ursprünglich rund 3700 Menschen an Bord infizierten sich mindestens 542 mit dem Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, einige Testergebnisse stehen allerdings noch aus.

15.05 Uhr: Kurz vor Ablauf der Quarantäne für die „Diamond Princess“ ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus auf dem Kreuzfahrtschiff in Japan erneut deutlich gestiegen. 542 Fälle wurden nach Behördenangaben vom Dienstag mittlerweile nachgewiesen.

Nach Italien, Kanada, Australien, Südkorea und Hongkong kündigte am Dienstag auch Großbritannien an, seine Bürger an Bord der „Diamond Princess“ heimzuholen. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte am Montag erklärt, eine Rückholung der Deutschen zu prüfen.

Ursprünglich waren rund 3700 Menschen aus 56 Ländern an Bord der „Diamond Princess“, darunter laut Reederei auch acht Deutsche. Mittlerweile sind noch rund 3000 Menschen an Bord des Schiffes in Yokohama.

Kampf gegen Coronavirus: Deutschland schickt Hilfslieferung nach China

1 4.20 Uhr: Die Bundesregierung hat erneut Hilfsgüter nach China geschickt. „Wir wollen China weiter nach Kräften bei der Bekämpfung des Corona-Virus unterstützen“, erklärte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag in Berlin. Deswegen sei am Dienstag „eine weitere Hilfslieferung von 8,7 Tonnen mit einem Wert von mehr als 150.000 Euro auf den Weg“ gebracht worden.

Die aus Spenden zusammengestellte Hilfslieferung umfasst nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt unter anderem persönliche Schutzausrüstung und -kleidung sowie Desinfektionsmittel und Sprühgeräte dafür.

Krankenhaus-Direktor in China an der Coronavirus-Infektion gestorben

7.14 Uhr: In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan ist der Direktor eines Krankenhauses an der Coronavirus-Infektion gestorben. Liu Zhiming war der Leiter des Wuchang-Hospitals.

Es ist der erste bekannte Fall eines Krankenhausdirektors, der an den Folgen der Ansteckung mit dem Virus starb.

Insgesamt sind damit nach offiziellen chinesischen Angaben mindestens sieben Mitarbeiter des medizinischen Personals des Landes durch die Epidemie gestorben, die von Wuhan ihren Ausgang genommen hatte. Weitere 1716 Ärzte und anderes medizinisches Personal haben sich angesteckt. Anfang Februar war der chinesische Arzt Li Wenliang gestorben.

In Festlandchina sind nach offiziellen Angaben mittlerweile fast 1900 Menschen an den Folgen der Infektion gestorben, mehr als 72.000 Menschen haben sich angesteckt.

Coronavirus-Epidemie könnte sich erst Ende April stabilisieren

3.09 Uhr: Eine düstere Prognose: Die Epidemie mit der neuen Lungenkrankheit in China wird sich nach Einschätzung eines führenden chinesischen Experten möglicherweise erst Ende April stabilisieren.

Mit einem Höhepunkt des Ausbruchs im ganzen Land sei voraussichtlich bis Ende Februar zu rechnen. „Den Höchststand zu erreichen, bedeutet aber nicht den Wendepunkt“, mahnte der renommierte Mediziner Zhong Nanshan zur Vorsicht. Er sagte allerdings, dass die radikalen Maßnahmen in China zur Eindämmung des Sars-CoV-2 genannten neuen Coronavirus wirkten.

Apple: Lieferengpässe bei iPhones wegen Coronavirus

2.31 Uhr: Apple verfehlt seine erst wenige Wochen alte Umsatzprognose für das laufende Quartal. Apple hatte damals unter Verweis auf die Coronavirus-Risiken bereits eine ungewöhnlich breite Spanne von 63 bis 67 Milliarden Dollar (58,1 bis 62,8 Mrd Euro) angegeben. Eine neue Prognose gab es bisher nicht.

Schuld an den Geschäftseinschränkungen ist die erst langsam wieder hochfahrende Produktion in China, teilte der Konzern am Montag mit. Dadurch sei es zu Lieferengpässen bei iPhones gekommen.

Zudem sei der Absatz von Apple-Geräten in China zuletzt gedämpft gewesen, da viele Geschäfte zeitweise geschlossen blieben und schlecht besucht worden seien.

Montag, 17. Februar: Coronavirus – 7 von 14 Quarantäne-Patienten in Bayern zuhause

17.01 Uhr: In Bayern sind inzwischen sieben der insgesamt 14 Menschen, die sich seit Ende Januar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten, wieder zuhause. Unter ihnen ist eine Familie aus dem Landkreis Traunstein, wie die Leitung der Kliniken Südostbayern am Montag mitteilte.

Die Eltern mit ihren Kindern hätten das Krankenhaus in Trostberg schon am Freitag verlassen, alle seien geheilt und nicht mehr ansteckend. Vor allem für die Kinder war die Quarantäne demnach psychisch stark belastend. Zu den Voraussetzungen für eine Entlassung zählen mehrere negative Tests auf das Virus.

Alle 14 Coronavirus-Fälle im Freistaat standen in Zusammenhang mit dem Unternehmen Webasto. Eine chinesische Kollegin hatte den Erreger bei einer Dienstreise unwissentlich eingeschleppt.

Olympische Spiele stehen unter dem Motto „United by Emotion“

16.03 Uhr: Gut fünf Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Tokio haben die Organisatoren das Motto der Großveranstaltung bekannt gegeben. Demnach stehen die Spiele unter dem Slogan „United by Emotion“ („Vereint durch Gefühl“). Das Motto betone die Kraft des Sports, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenzubringen, hieß am Montag in einer Mitteilung des Organisationskomitees.

Das Motto drücke zudem eine Hoffnung aus: Athleten, Zuschauer und Freiwillige sollen zusammen kommen und verstehen, dass es mehr gebe, das sie verbinde als trenne. Der Schriftzug soll in englischer Sprache an den Wettkampfstätten, als Straßendekoration und auf Werbeartikeln zu sehen sein. Trotz des neuartigen Coronavirus will Japan wie geplant die Olympischen Spiele austragen. Die Eröffnungsfeier ist für den 24. Juli geplant.

Gericht zwingt Russin nach Flucht wieder in Coronavirus-Quarantäne

16 Uhr: Eine Frau, die im nordrussischen St. Petersburg aus der Coronavirus-Quarantäne ausgebrochen war, ist per Gerichtsentscheid zurück in die Klinik zwangseingewiesen worden. Sie wurde am Montag gegen ihren Willen mit einem Krankenwagen direkt vom Gerichtsgebäude zur Isolierstation gebracht, wie lokale Medien berichteten. Die Maßnahme galt lediglich bis Mittwoch.

Die 32-Jährige hatte vor anderthalb Wochen in der Klinik das elektronische Schloss einer Tür geknackt und war aus dem Gebäude geflohen. Die Chefärztin hatte daraufhin das Gericht eingeschaltet. Russische Medien sprachen von einer beispiellosen Entscheidung, weil niemand gegen seinen Willen in Quarantäne gestellt werden dürfe. In dem Gerichtssaal trug niemand eine Schutzmaske.

Die Frau hatte nach einer China-Reise über Halsschmerzen geklagt. Obwohl bei ihr nach eigenen Angaben kein Sars-CoV-2 festgestellt wurde, sollte sie vorsorglich zwei Wochen zur Beobachtung in der Klinik bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden.

Die russischen Behörden sind wegen der Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit Covid-19 im Nachbarland China nervös. In Russland sind bislang zwei Fälle nachgewiesen worden. Die russische Verbraucherschutzbehörde teilte am Montag mit, dass im äußersten Osten des Landes mehr als 500 Chinesen unter ärztlicher Beobachtung stünden

Wegen Coronavirus: Absage für 38.000 Läufer des Tokio-Marathons

15.09 Uhr: Wegen der Gefahren durch das neuartige Coronavirus dürfen nur rund 200 Elite-Athleten am traditionellen Tokio-Marathon teilnehmen. Ursprünglich waren 38 000 Läufer für den Wettkampf im Vorfeld der Olympischen Spiele im Sommer in der japanischen Hauptstadt erwartet worden. Doch aus Sorge um das in China ausgebrochene Sars-CoV-2 genannte Virus dürfen Amateure nun am 1. März nicht teilnehmen, wie die Organisatoren am Montag bekanntgaben.

Man entschuldige sich bei den Betroffenen, „aber diese Restriktionen sind nötig“, sagte Tokios Gouverneurin Yuriko Koike. Japan, wo inzwischen mehr als 510 Fälle des neuen Erregers bestätigt sind, davon 454 auf einem im benachbarten Yokohama unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiff, versucht ein halbes Jahr vor Olympia eine Ausbreitung zu verhindern.

Der Tokio-Marathon ist zugleich ein Qualifikations-Wettkampf für die vom 24. Juli bis zum 9. August geplanten Spiele. Das Feld der Top-Athleten umfasst 176 Läufer und 30 Rollstuhl-Athleten. Japan will ungeachtet der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wie geplant die Spiele austragen.

Bundesregierung will Passagiere von Kreuzfahrtschiff holen

13 Uhr: Die Bundesregierung erwägt eine Rückholung der deutschen Passagiere von dem unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“. Der Krisenstab des Auswärtigen Amts befasse sich am Montag mit der Frage, wie die „Betroffenen, die dies wünschen, möglichst bald zurückkehren können und ob dazu Unterstützung der Bundesregierung nötig sein wird“, sagte ein Außenamtssprecher am Montag in Berlin.

Das Schiff liegt derzeit vor der japanischen K