Wirbelsturm

Hurrikan „Dorian“: Kreuzfahrt-Reedereien helfen Bahamas

Hurrikan „Dorian“ hat die Bahamas zerstört. Nun nimmt er Kurs auf Florida - und dann weiter nach Europa? Alle Infos im News-Blog.

Verwüstung nach Hurrikan Dorian auf den Bahamas

Einem Medienbericht zufolge sind mindestens sieben Menschen gestorben.

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Washington/Miami.  Hurrikan„Dorian“ wütet auf den Bahamas. Mindestens sieben Menschen sind durch den Sturm gestorben. Premierminister Hubert Minnis sagte, die Verwüstung sei „beispiellos“. Dorian ist der gewaltigste Hurrikan, der die Bahamas seit Beginn der modernen Aufzeichnungen je getroffen hat.

Viele Menschen sind in ihren Häusern gefangen, die Rettungsarbeiten beginnen nur schleppend. Zehntausende Menschen haben keine Nahrung. Die Situation ist dramatisch. Kreuzfahrtanbieter haben derweil ihre Hilfe zugesagt.

„Dorian“ ist am Dienstag ein weiteres Mal herabgestuft worden. Während er die Bahamas als Hurrikan der Kategorie 5 traf, ist er jetzt ein Wirbelsturm der Kategorie 2. Wichtiger Hinweis: Den weiteren News-Blog zum Hurrikan „Dorian“ finden Sie jetzt hier.

Mehr als 1500 Flüge wurden in den USA am Dienstag gestrichen. Reiseveranstalter Tui flog bereits deutsche Touristen aus den besonders bedrohten Gebieten aus. Die Entwicklungen im News-Blog.

Hurrikan „Dorian“ trifft auf Florida - Das Wichtigste in Kürze

  • Hurrikan „Dorian“ ist weiter herabgestuft worden
  • Kreuzfahrtanbieter haben ihre Soforthilfe zugesagt
  • Auf den Bahamas sorgte er derweil für große Zerstörung
  • Derzeit ist er ein Wirbelsturm der Kategorie 2, gilt aber weiter als sehr gefährlich
  • Tausenden Haushalten fehlt der Strom in Florida
  • Auf den Bahamas hinterlässt der Sturm katastrophale Schäden
  • Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, Zehntausende sind weiter ohne Nahrung
  • Der Sturm wird der Küste Floridas gefährlich nahe kommen
  • Auch Touristen sollten achtsam sein, Tui hat bereits deutsche Urlauber ausgeflogen

Mittwoch, 4. September: Hurrikan „Dorian“ sorgt für große Zerstörung

13.20 Uhr: Die Kreuzfahrt-Anbieter Carnival Cruises und die Disney Cruise Line in den USA kündigten Unterstützung für Soforthilfe und den Wiederaufbau auf den Bahamas an. Der Karibikstaat, dessen Staatsoberhaupt die britische Queen Elisabeth II. ist, ist ein beliebter Haltepunkt für Kreuzfahrtschiffe.

Mit Castaway Cay besitzt Disney sogar eine eigene Bahamas-Insel mit Angestellten in Läden und Restaurants als Haltepunkt auf den Karibik-Routen. Laut dem Unternehmen konnten die Mitarbeiter nach ein paar Stunden in Schutzräumen in ihre Quartiere zurückkehren. Beide Kreuzfahrtanbieter mussten wegen „Dorian“ die Routen einzelner Schiffe ändern.

13 Uhr: Am Montag hatte auch die aus Barbados stammende Sängerin Rihanna Hilfe angekündigt. Die von ihr gegründete Clara Lionel Stiftung prüfe bereits, wie den Bahamas am besten geholfen werden könne, schrieb die 31-Jährige auf Twitter. Weitere Prominente wie Pharrell Williams oder Cardi B. zeigten in Sozialen Medien ihre Unterstützung für die betroffene Region.

11.57 Uhr: Hurrikan „Dorian“ hat auf den Bahamas eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Das ganze Ausmaß der Katastrophe wurde allmählich sichtbar: Luftaufnahmen der Insel Great Abaco zeigten kilometerlang überflutete Viertel, zerstörte Gebäude, gekenterte Boote und umhertreibende Schiffscontainer. Sieben Menschen kamen laut Ministerpräsident Hubert Minnis ums Leben. Die Zahl der Opfer könne noch weiter steigen, da es sich nur um vorläufige Informationen handele. „Wir befinden uns inmitten einer der größten Krisen in der Geschichte unseres Landes“, sagte Minnis.

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