Nach Bomben-Witz

Was Sie am Airport und im Flieger besser nicht tun sollten

Mit einem Bomben-Witz hat ein Passagier für einen Flugausfall gesorgt. Doch nicht nur Sprengsatz-Scherze über können für Ärger sorgen.

Nicht nur ein Witz über eine Bombe an der Sicherheitskontrolle oder am Check-In-Schalter kann für Passagiere zu Problemen führen

Nicht nur ein Witz über eine Bombe an der Sicherheitskontrolle oder am Check-In-Schalter kann für Passagiere zu Problemen führen

Foto: dpa

Ein Witz in Ehren? Besser nicht am Flughafen. Am Airport Berlin-Tegel hat ein schlechter Scherz über eine angebliche Bombe zum Ausfall eines Air-Berlin-Flugs nach Köln/Bonn gesorgt. Dem Witzbold drohen jetzt hohe Kosten, sollte die Fluggesellschaft Schadensersatzansprüche geltend machen.

>>Witz über Bombe: Air-Berlin-Flieger muss am Boden bleiben

Doch nicht nur ein schlechter Scherz kann Passagiere in Schwierigkeiten bringen. Es gibt noch einige andere Dinge, die Sie am Flughafen, am Check-In-Schalter und auch im Flugzeug tunlichst unterlassen sollten, wenn Sie an ihr Ziel befördert und nicht zu hohen Strafen verdonnert werden möchten. Wir haben eine (nicht immer ganz ernst gemeinte) Liste für Sie zusammengestellt:

Betrunken ins Flugzeug steigen
"Hicks": Egal ob Teilnehmer eines Partyausfluges nach Mallorca oder geplagter Flugangst-Passagier, der sich Mut angetrunken hat - wer alkoholisiert in ein Flugzeug steigen möchte, fliegt. Und zwar raus! Denn wer betrunken ist, entspricht nicht den allgemeinen Beförderungsbedingungen.

Pöbeln und randalieren
"Ey, mach mal Platz da": Wer keine Lust hat, sich in die lange Schlange am Check-In-Schalter oder der Sicherheitskontrolle zu stellen, drängelt oder gar randaliert, fällt nicht nur unangenehm auf, sondern muss im Zweifel auch damit rechnen, nicht mitgenommen zu werden.

Zu spät kommen
"Sorry, ich war noch im Duty Free Shop": Wer zu spät kommt, den bestraft die Fluggesellschaft. Denn wer nicht pünktlich am Check-In-Schalter oder am Gate ist, wird nicht mehr mitgenommen und verliert den Anspruch auf sein Ticket. Das gilt auch, wenn die Verspätung durch längere Wartezeiten am Sicherheitscheck oder der Passkontrolle entsteht. Der Passagier ist verpflichtet, mögliche Wartezeiten einzuberechnen.

Mit ansteckenden Krankheiten reisen
"Ich habe mir das Noro-Virus eingefangen": Kreidebleich, sich kaum auf den Beinen halten könnend in den Flieger? Nein. Denn ansteckend kranke Passagiere bringen nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern stellen vor allem auch ein Sicherheitsrisiko für andere dar.

Falschen Namen im Visum
Matthias Meier vs. Mathias Maier: Achtung bei der Einreise in visapflichtige Länder. Einige nehmen es sehr genau und schon ein Schreibfehler im Namen kann dafür sorgen, dass ein Visum ungültig wird. Immer wieder kommt es vor, dass auch Airlines Passagieren wegen unzureichender Visa den Flug verweigern.

Wieder aussteigen wollen
"Ich will doch nicht mit": Wieder aussteigen? Wer einmal eingestiegen ist, kommt so leicht nicht mehr raus. Sind die Türen eines Flugzeuges geschlossen, braucht ein Passagier einen triftigen Grund, um wieder aussteigen zu können.

Messer und Schere im Handgepäck haben
"Jetzt schmier ick mir erstmal ´ne Stulle": Brettchen, Brot und Messer ausgepackt und dann erst einmal eine kleine Zwischenmahlzeit einlegen? Scharfe und spitze Gegenstände mit sich zu führen, kann zu echten Problemen sorgen, denn sie dürfen nicht ins Handgepäck.

Sich ausziehen
"Der FKK-Urlaub fängt an" - also schon direkt im Flugzeug entblößen? Das sollten sich Freikörper-Fans besser zweimal überlegen, denn ein Flugzeug ist kein FKK-Bereich und man könnte des Exhibitionismus bezichtigt werden. Wesentlich beliebter als das völlige Entkleiden aber ist das Entkleiden der Füße. dafür wird man zwar nicht verhaftet, aber bei Stinkefüßen im Zweifel von wütenden Mitreisenden bestraft.

Terrorismus-Scherze jeder Art
"Ich bin der Bruder von Osama bin Laden" ist ebenso unpassend wie "Ich habe die Bombe sicher in meinem Koffer verstaut" - jegliche Witze über Terrorismus sollten Sie auf jeden Fall auch vermeiden. Sonst geht es Ihnen wie dem Passagier der Air-Berlin-Maschine und Ihnen droht nicht nur der Unmut der anderen Fluggäste.