Odense Zoo Dänemark

Ausbruch der Pinguine scheitert an verdächtigen Spuren

Eine Bande Pinguine des Odense Zoos versucht auszubrechen. Doch einer der Pfleger folgt ihren Spuren.

Odense. Pinguine funktionieren gut in Gruppen, können einander selbst nach vielen getrennten Monaten leicht wiederfinden (gut für Fernbeziehungen) und wer ihnen beim Watscheln zuschaut, bekommt automatisch gute Laune. Nur im Spurenverwischen müssen sie noch besser werden.

Im Odense Zoo in Dänemark hatten sie offenbar einen ersten Ausbruchsversuch gewagt. Doch einer der Pfleger kam ihnen schnell auf die Schliche – und hat für die Tausenden von Zuschauern, die das Video angeklickt haben, ihren Ausbruchsversuch dokumentiert. So ist das Erste, was der Pfleger von den Tieren sieht, eine Folge von Tapsern, die eindeutig zu den watschelnden Pinguinen führte.

Das 36 Sekunden lange Video ist nicht nur ein Hit im Internet, sondern zeigt auch, wie selbstironisch das Zoopersonal ist. Ein Sprecher des Zoos kommentierte das Ausbrechervideo süffisant: „Vielleicht haben unsere Pinguine einmal zu häufig den Film ‚Madagaskar‘ gesehen.“ Ein Nutzer kommentierte, diese Pinguine seien offenbar nur Anfänger gewesen. „Profis hätten dem Wärter das Handy entrissen und sich so per GPS aus dem Zoo herausnavigiert.“ So zumindest hätte der Film auch weitergehen können.

Im Odense Zoo will man den Tieren in Zukunft eine Extraportion Makrelen zuwerfen. Vielleicht regt das ihre Koordinationsfähigkeit weiter an.