Kino

Woody Allen dreht neuen Film doch nicht in Berlin

Am Anfang seiner Karriere spielten alle seine Filme in seiner Heimat New York. Doch seit ein paar Jahren dreht Woody Allen vorwiegend in europäischen Städten. Um Berlin macht er einen großen Bogen.

Foto: Andrew Medichini / AP

Keine guten Nachrichten für deutsche Woody-Allen-Fans: Nach dem großen Erfolg von „Midnight in Paris“ dreht US-Kultregisseur Woody Allen in diesem Sommer erneut in Frankreich.

Der Film, der noch keinen Titel hat, werde im Süden des Landes spielen, teilten die Produzenten Letty Aronson und Stephen Tenenbaum am Dienstag (Ortszeit) in Los Angeles mit. Mit dabei seien der britische Schauspieler Colin Firth und seine US-Kollegin Emma Stone.

Hoffnung auf einen Berlin-Film

Lange war spekuliert worden, ob Woody Allen nach Filmen in europäischen Großstädten wie Paris, Rom und Barcelona auch einen Film in Berlin drehen würde. Er hat sich bereits interessiert geäußert, einen seiner zukünftigen Filme in der deutschen Hauptstadt zu filmen.

Das neue Projekt ist nun der achte Film, den Allen in Europa dreht. Der 77-Jährige, der sich lange weigerte, seine Heimatstadt New York zu verlassen, erzielte 2011 mit „Midnight in Paris“ seinen größten kommerziellen Erfolg. Der Film spielte weltweit 155 Millionen Dollar (fast 120 Millionen Euro) ein.