Wetter

Der Frühling lässt weiter auf sich warten

Immerhin scheint in Berlin seit ein paar Tagen wieder die Sonne. Dennoch bleibt es winterlich kalt in den kommenden Tagen. Ein neues Tief über den britischen Inseln bringt die Kälte.

Foto: Soeren Stache / dpa

Der Winter nimmt in diesem Jahr kein Ende: Nur wenige Tage vor dem astronomischen Frühlingsbeginn am 20. März zerschlagen Meteorologen Hoffnungen auf baldige frühlingshafte Temperaturen.

Denn ein neues Tief über den Britischen Inseln sorgt mindestens noch bis Mitte der Woche für Frost, Schnee und ungemütliches Wetter. „Alle warten auf den Frühling – und stattdessen ist da Andreas“, meinte eine Expertin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag in Offenbach.

Vor allem im Westen, aber auch in Berlin winterlich

Dieses Tiefdruckgebiet beschert nämlich vor allem dem Westen Deutschlands in den kommenden Tagen wieder ordentlich Schnee, der wegen der kalten Bodentemperaturen selbst in einer Höhe von 200 Metern noch liegen bleibt. Dabei wird es nachts wieder richtig kalt: Werte um minus zehn Grad sind keine Seltenheit.

Auch in Berlin bleibt das Wetter in den kommenden Tagen winterlich. Immerhin zeigt sich an manchem Tag bereits die Sonne.

Lediglich am Rhein bleiben die Nachttemperaturen über dem Gefrierpunkt. Im Alpenvorland bleibt es wegen des Föhns zunächst noch mild, ab Montag geht es aber auch dort mit den Temperaturen bergab. Bis zum Mittwoch bleibt es frostig – „der gefühlte Frühling lässt weiter auf sich warten“, sagte die Meteorologin.