Die Sänger Lena Meyer-Landrut (21), Tim Bendzko (27) und Henning Wehland (41, Söhne Mannheims, H-Blockx) bilden die Jury für den sechsteiligen Nachwuchswettbewerb „The Voice Kids“, den Sat.1 vom 5. April (20.15 Uhr) an im Fernsehen startet.
Die Show sei „keine Show für Kids, sondern mit Kids“, sagte Geschäftsführer Nicolas Paalzow in einer Mitteilung des Senders vom Freitag. Moderiert wird die Sendung, in der die Gesangsqualitäten von acht- bis 14-jährigen Kindern auf dem Prüfstand stehen, von Thore Schölermann (28), der bereits den Erwachsenen-Wettbewerb „The Voice of Germany“ präsentiert hat.
Die dritte „The Voice“-Staffel werde voraussichtlich im Herbst starten, sagte ein ProSiebenSat.1-Sprecher am Freitag. Zu Personalspekulationen rund um die Jury-Besetzung nehme man keine Stellung. Die Zeitschrift „In“ hatte am Donnerstag berichtet, die Sängerin Nena gebe ihren Sitz in der Jury neben Xavier Naidoo, Rea Garvey und den Jungs von The BossHoss, Sascha Vollmer und Alec Völkel, auf.
Sieger bekommt einen Ausbildungs- und Plattenvertrag
2012 wurde der gebürtige Brite und jetzt Berliner Nick Howard „die Stimme Deutschlands“. Die erste Staffel von "The Voice of Germany" gewann ebenfalls ein Berlinerin, Ivy Quainoo. Die deutsch-ghanaische Sängerin hatte danach einige Charterfolge und Auftritte vor großem Publikum. Zuletzt hatte das Publikumsinteresse an der Castingshow ziemlich gebröckelt, die Einschaltquoten gingen in der zweiten Staffel deutlich zurück.
"The Voice of Germany" gilt als verhältnismäßig seriöse TV-Castingshow, weil auch mit weniger talentierten Kandidaten respektvoll umgegangen wird. Der Sieger von „The Voice Kids“ bekommt einen Ausbildungsvertrag in Höhe von 15.000 Euro sowie einen optionalen Plattenvertrag. Die Eltern entscheiden, ob sie diese Option wahrnehmen oder nicht.
BM/dpa



