Talkshow

Bettina Wulff neben Maffay und einer Affenforscherin

Am Freitag kommender Woche tritt Bettina Wulff in einer Talkshow bei Radio Bremen auf. Mit dabei: Peter Maffay und eine Affenforscherin

Foto: dpa

Bettina Wulff (38) will in den nächsten Tagen in Fernseh-Talkshows öffentlich über ihr vieldiskutiertes Privatleben reden. Am Dienstagabend um 22.45 Uhr ist die frühere First Lady mit anderen Gästen in der ARD-Sendung „Menschen bei Maischberger“ zu sehen, wie eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion am Donnerstag bestätigte. Mehr zur Gästeliste war zunächst nicht zu erfahren. Bettina Wulff hat ein Buch geschrieben, in dem es auch um die Rotlicht-Gerüchte und deren Auswirkungen geht.

Am Freitag in einer Woche (21. September) tritt Wulff bei Radio Bremen als Gast von „3nach9“ auf, sagte eine Sprecherin der Sendung. Sie wolle dort erzählen, wie sie „nach und während der Amtszeit ihres Mannes Christian Wulff empfand und warum sie sich entschlossen hat, ein Buch über ihr Leben zu veröffentlichen“. Die Ehefrau des ehemaligen Bundespräsidenten sitzt in dieser Talkshow ab 22 unter anderem neben Schauspieler Til Schweiger, Schlagersänger Peter Maffay und der Affenforscherin Julia Fischer.

Politikberater: Bettina Wulff darf jetzt nicht überziehen

Ob Bettina Wulff auch bei Günther Jauch auftritt, war am Donnerstag noch nicht bekannt. Thema und Gästeliste jeder Sendung würden stets erst am Freitag bekanntgegeben, sagte eine Sprecherin der Sendung. Sollte Frau Wulff bei Jauch auftreten, wäre die Begegnung durchaus pikant. Jauch hatte erst vor einer Woche einen Anspruch auf Unterlassung anerkannt, um einen Rechtsstreit mit Bettina Wulff zu beenden. Er hatte in seiner Talkshow Ende 2011 einen Zeitungsartikel mit Mutmaßungen über ihr Privatleben zitiert.

Das Buch von Bettina Wulff versteht der Politikberater Michael Spreng „auch als Abnabelung von den Affären ihres Mannes“. Spreng sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). „Sie will wieder als selbstständige Person wahrgenommen werden. Eindeutig. Nun darf sie nicht überziehen. Nur wenn sich die allgemeine Häme nicht durchsetzt, wird sie bei vielen Menschen als mutige Frau gelten.“