Philippinen

Mehr als 100 Menschen sterben bei Sturzfluten

Bei verheerenden Überschwemmungen auf den Philippinen sind mindestens 140 Menschen gestorben. Zahlreiche Menschen werden vermisst.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Sturzfluten nach schweren Regenfällen haben im Süden der Philippinen mindestens 140 Menschen in den Tod gerissen. Das berichtete das Büro für Zivilschutz. Die Opferzahl stieg stündlich.

Nach Angaben des Büros wurden 260 Menschen vermisst gemeldet. Unklar war zunächst, wie viele davon unter den bereits geborgenen Toten waren.

Tropensturm „Washi“ war über die Insel Mindanao hinweggezogen und hatte vor allem in den Städten Iligan und Cagayan de Oro rund 800 Kilometer südwestlich von Manila verheerende Überschwemmungen angerichtet.

Flüsse treten über die Ufer

Allein in Cagayan de Oro wurden 92 Leichen geborgen. Schwere Regenfälle seit Freitag ließen dort Flüsse über die Ufer treten. Über Nacht schwoll das Wasser an und ergoss sich als Sturzflut durch einige Stadtbezirke.

In Illigan wurden 40 Todesopfer geborgen, sowie acht weitere in den Provinzen Compostella Valley und Zamboanga del Norte.

Nach Angaben des Chefs der Zivilschutzbehörde, Benito Ramos, wurden 400 Menschen in den beiden am schwersten betroffenen Städten gerettet. Hunderte Helfer seien im Einsatz, um nach Verletzten zu suchen.