Frankreich

Vater setzt Auto mit seinen Kindern in Brand

Familientragödie in Frankreich: An einer Tankstelle zündete ein 33-Jähriger das Auto an, in dem er und seine drei Kinder saßen. Nur dem ältesten Sohn gelang die Flucht.

Grausige Verzweiflungstat im ostfranzösischen Culoz: Ein Familienvater hat sein Auto an der Zapfsäule einer Tankstelle mit Benzin übergossen, es angezündet und sich selbst und seine drei Kinder im brennenden Auto eingeschlossen.

Nur dem etwa 11 Jahre alten ältesten Sohn gelang nach Behördenangaben schwer verletzt die Flucht – die anderen drei Insassen verbrannten im Auto. Die Mutter wurde wenige Stunden später in der Wohnung der Familie tot aufgefunden, berichtete der Rundfunksender Europe 1. Nach ersten Erkenntnissen der Behörden wurde sie Opfer eines Verbrechens – unklar war zunächst noch, ob auch sie durch die Hand des Familienvaters starb.

Der 33-Jährige war am Abend gegen 20.30 Uhr zu einem Supermarkt gefahren und hatte seinen Wagen dort an einer Tankstelle neben einer Zapfsäule geparkt. Statt die Benzinpistole jedoch in den Tank zu stecken übergoss er sein Fahrzeug mit Benzin, setzte sich ins Innere und zündete es an.

Helfer versuchten verzweifelt, das Feuer zu löschen. Da in der Tankstelle zudem Gasflaschen lagerten, bestand Explosionsgefahr. Die Behörden ordneten eine Autopsie der Leiche der Mutter an.