Ruhr

Leiche ohne Kopf im Ufergestrüpp entdeckt

Schrecklicher Fund eines Wassersportlers: Im Ufergestrüpp entdeckte er eine Leiche ohne Kopf. Der Rumpf könnte in einem Stauwehr abgetrennt worden sein.

Ein Wassersportler hat in der Ruhr bei Hagen eine Leiche ohne Kopf entdeckt. Der männliche Körper habe sich im Ufergestrüpp verfangen, berichtete die Polizei in Hagen am Sonntag.

Der Kopf blieb verschwunden. Die Ermittler schlossen nicht aus, dass der Schädel in einem Stauwehr vom Rumpf der Leiche abgetrennt wurde.

Es handele sich allem Anschein nach um die Leiche eines 73-jährigen Hageners. Hinweise auf ein Verbrechen seien weder bei der Obduktion, noch in seiner Wohnung entdeckt worden. Weder ein Unfall, noch ein Selbstmord seien derzeit auszuschließen. Das Treibgut im Wehr soll nun intensiv nach dem Kopf des Mannes abgesucht werden.

Es ist die zweite kopflose Leiche, die in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen zwei Wochen in einem Fluss trieb. Anfang des Monats war im Rhein ein Torso entdeckt worden. Bei Xanten entdeckte ein Angler ebenfalls eine verstümmelte Leiche. Arme, Beine und der Kopf fehlten. Einen Unfall schloss die Polizei aus.