Harry Potter

Was Emma Watson Hermine zu verdanken hat

Am 14. Juli kommt mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2" der achte und letzte Film der Reihe in die Kinos. Für die drei Hauptdarsteller geht eine Ära zu Ende. Hermine-Darstellerin Emma Watson zieht Bilanz.

Zehn Jahre nach dem Kinostart des ersten „Harry Potter“-Films geht die Erfolgsreihe mit dem achten und letzten Teil zu Ende. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil II“ läuft am 14. Juli in Deutschland an.

Parallel zu den Zauberschülern in der Buchvorlage und den Verfilmungen sind auch die Hauptdarsteller Daniel Radcliffe (21), Rupert Grint (22) und Emma Watson (21) erwachsen geworden.

Vor allem Watson hat bereits einen erfolgreichen Start in ein Leben nach „Potter“ hingelegt, dreht derzeit einen neuen Film und ist als Model gefragt. Ihrer Filmfigur Hermine, die sie zehn Jahre lang verkörperte, habe sie viel zu verdanken, sagte sie in einer Pressekonferenz in London vor Journalisten.

Frage: Wie viel Druck lastet als Vorbild für junge Mädchen auf Ihnen, immer das brave Mädchen zu sein?

Emma Watson: "Hermine ist so eine außergewöhnliche junge Frau. An ihrer Seite aufzuwachsen, hat mich angetrieben und ich glaube, sie hat mich zu einem besseren Menschen gemacht. Sie hat mich angetrieben, härter zu arbeiten, weil ich mich einfach jeden Tag mit ihr verglichen habe. Ich fühle mich so privilegiert, sie zu spielen, sie zu sein. Ein guter Bekannter hat letztens zu mir gesagt: Der sauberste Weg, als Du selber und als Künstler zu leben, ist es, Dir selber treu zu bleiben. Das ist es, was ich vor allem versuchen will.“

Frage: Wie war es, zum ersten Mal ihren Co-Star Rupert Grint zu küssen?

Emma Watson: "Ich habe mir gedacht, dass diese Frage kommt. Ich versuche, diplomatisch zu sein. Es war seltsam. Es war für uns beide eine komische Situation. Wie man sich vorstellen kann, ist es schwer, die persönliche Geschichte, die man zusammen hat, einfach zu vergessen. Man muss bedenken, dass wir zusammen aufgewachsen sind. Aber wenn man es ein paar Mal gemacht hat, wird es einfacher. Nach einer Weile wird Küssen ziemlich langweilig.“

Frage: Was war für Sie die größte Herausforderung an den Filmen? Emma Watson: „Die letzten zwei Filme waren so oder so eine große Herausforderung. Aber im zweiten Teil von ‚Heiligtümer des Todes’ wurde es besonders herausfordernd. Der Film setzt sich mit dem Thema Verlust auseinander. Ich habe währenddessen meine eigene Trauerphase durchgemacht, weil die Dreharbeiten und diese Phase meines Lebens zu Ende gingen.“

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