Motorrad-Demo

Biker stürzt bei Helmpflicht-Protest und stirbt

In New York fiel ein Motorradfahrer auf die Straße und starb an seinen Kopfverletzungen. Ausgerechnet bei einer Protestfahrt gegen Schutzhelme.

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Seinen Protest gegen die Helmpflicht hat ein US-Biker am Sonntag mit dem Leben bezahlt. Zusammen mit anderen Motorradfahrern nahm er mit seiner 1983er Harley-Davidson an einer Protestfahrt durch den US-Staat New York teil. Dabei verzichteten die Biker demonstrativ auf das Tragen von Schutzhelmen.

Beim Bremsen sei der 55-Jährige ins Schleudern gekommen, habe die Kontrolle über sein Motorrad verloren, sei über den Lenker geschleudert worden und mit dem Kopf auf die Straße aufgeschlagen, schilderten Polizisten der Zeitung „The Post-Standard“ den Unfall. Im Krankenhaus sei er für tot erklärt worden. Ein Sturzhelm, so die Polizei, hätte ihm sehr wahrscheinlich das Leben gerettet.