Zufallsfund

Vergrabener Schatz unter Plumpsklo entdeckt

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Foto: picture-alliance / chromorange

Ein Hausbesitzer staunte nicht schlecht, als er ein Plumpsklo in seinem Garten abriss: Unter dem ausgedienten Lokus war ein Schatz vergraben. Die etwa 1700 Münzen stammen aus den Jahren 1704 bis 1707. Damals tobte auf dem Gebiet ein blutiger Aufstand. Doch reich wird der Finder wahrscheinlich trotzdem nicht.

Ausgerechnet unter einen Plumpsklo hat ein slowakischer Hausbesitzer einen vergrabenen Schatz gefunden. Bei Umbauarbeiten entdeckte er ein Gefäß mit rund 1700 Münzen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur TASR berichtete, hatte der Mann das Plumpsklo an seinem Haus in der Gemeinde Surany (Region Nitra) niedergerissen, weil es längst nicht mehr zeitgemäß war und er sein Wohnhaus ausbauen wollte. Beim Graben habe er im Mai einen Meter unter dem Toilettenboden den vergrabenen Schatz entdeckt.

Experten des Regionalmuseums Nitra, denen er die Geldmünzen übergeben hatte, datierten diese auf den Zeitraum zwischen 1704 und 1707. Damals tobte in der Region ein vom ungarischen Adeligen Ferenc Rakoczy geführter Aufstand gegen die Habsburger. Den Experten zufolge darf der Mann laut slowakischem Gesetz fünf Prozent der Münzen behalten, der Rest muss an das Museum gehen.

Schatzsuche in Israel

Auch in Israel ist das Schatzfieber ausgebrochen: Dort wird fieberhaft nach einer „Millionen-Dollar-Matratze“ gesucht. Das mit den Ersparnissen einer alten Dame gefüllte Teil ist von einer Frau nichtsahnend entsorgt worden, die ihrer Mutter als Überraschung eine neue Matratze gekauft hatte, meldete der israelische Militärrundfunk. Als sie vom versteckten Schatz erfuhr, war die alte Matratze schon weg.

Mit Hilfe von Mitarbeitern des Entsorgungsunternehmens durchwühlte die nur als Anat identifizierte Frau bisher drei Müllkippen – ohne Erfolg. Die Frau sei völlig verzweifelt, sagte Geschäftsführer Jizchak Borba dem Sender. Die Matratze mit einer Million Dollar (700.000 Euro) sei auf einer Müllkippe, auf der täglich 2.500 Tonnen Müll abgeladen werden, sehr schwer zu finden.

Er habe die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, um andere „Schatzsucher“ außen vor zu halten. Anat wurde mit den Worten zitiert, es gebe Schlimmeres: „Man muss alles im Verhältnis sehen und Gott für das Gute und Schlechte danken.“

( dpa/AP/kami )