Unglücksmaschine

Zahl der Toten bei Flugzeugabsturz steigt auf 45

Nach dem Flugzeugunglück im Nordwesten Russlands ist die Zahl der Toten auf 45 gestiegen. Ein zehnjähriger Junge erlag in der Nacht zu Mittwoch seinen schwere Verletzungen.

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Bei der Notlandung einer Passagiermaschine auf einer Autobahn im Nordwesten Russlands sind am Montagabend mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen.

Video: Reuters
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Ein Junge, der das Flugzeugunglück im Nordwesten Russlands überlebt hatte, ist in der Nacht zu Mittwoch seinen schweren Verletzungen erlegen. Der kleine Anton sei im Krankenhaus von Petrosawodsk in Karelien gestorben, sagte eine Sprecherin der örtlichen Gesundheitsbehörden. Zum Alter des Jungen gab es widersprüchliche Angaben. Beamte hatten das Alter zunächst mit neun angegeben, den Gesundheitsbehörden zufolge könnte er jedoch bereits zehn gewesen sein.

Bei dem Absturz in der Nähe des Flughafens von Petrosawodsk kamen damit insgesamt 45 Menschen ums Leben, darunter die Mutter des Jungen. Seine 14-jährige Schwester zählt zu den sieben Überlebenden. Das Mädchen sei mit anderen Überlebenden zur Behandlung nach Moskau verlegt worden, sagte die Sprecherin der Gesundheitsbehörden. Ihr Zustand sei stabil.

Die Maschine vom Typ Tupolew 134 war in der Nacht zu Dienstag beim Landeanflug verunglückt. Bei schlechter Sicht verfehlte der Pilot die Landebahn, stattdessen prallte das Flugzeug auf eine nahegelegene Straße. Die Maschine brach auseinander und ging in Flammen auf. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) reagierte mit „großer Bestürzung und Trauer“ auf das Unglück und sprach in einem Schreiben an seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow den Angehörigen und Freunden der Opfer sein Mitgefühl aus.

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